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Magnetismus und Strom begeistern die Kleinsten



Kinder haben einen großen Forscherdrang. Und der soll geweckt werden. Aus diesem Grund nahmen Grundschullehrer und Kindergarten-Erzieherinnen an einer Fortbildung teil. Die praktische Anwendung des Gelernten fand im „Zwergenland“ in Altenrüthen statt.

Strom sieht man nicht. „Das sind klitzekleine Teilchen“, sind die Jungen und Mädchen im Kindergarten „Zwergenland“ überzeugt. Und trotzdem wissen sie, dass man Strom braucht, um eine Lampe zum leuchten zu bringen: Die Schulkinder betätigen sich derzeit mit großer Freude als Jungforscher.

Dahinter steckt ein Projekt, das das Regionale Bildungsbüro des Kreises Soest finanziert und das für Kindergarten- und Grundschulkinder gedacht ist. Lehrer und Erzieher bildeten sich entsprechend fort, um Naturwissenschaft für Kinder interessant zu vermitteln.

Großes Los gezogen

Und nach der Theorie ging es nun in die Praxis: Je eine Grundschule (aus Ense) sowie ein Kindergarten (eben „Zwergenland“ Altenrüthen) hatten – im wahrsten Sinne – das große Los gezogen und bekommen so Besuch von Dr. Vera Romberg-Forkert von ScienceLab, um mit den Kindern an mehreren Vormittagen praktisch zu arbeiten. „Wir machen nicht Physik, Chemie und Biologie, sondern wir machen Sachen, die die Kinder kennen“, erläutert die ScienceLab-Expertin den Gedanken. Im Mittelpunkt steht dabei die praktische Umsetzung des Gedanken. Aus diesem Grund hospitieren auch die Teilnehmer der Fortbildung, damit sie die Projekte und Experimente künftig in ihren Alltag in Schule und Kindergarten integrierten können.

Kinder haben Fragen

Im Zwergenland stand an drei Tagen Magnetismus auf dem Programm, jetzt folgen noch zwei Einheiten rund um den Strom. „Im Kindergarten haben die Kinder noch Fragen“, freut sich Dr. Romberg-Forkert – und ist überzeugt, dass die Arbeit auch nach ihrem Weggang fortgesetzt wird. Zumal viele der benötigten Materialien bereits im Bestand sind.

Wichtig ist der Lippstädterin, dass alles spielerisch passiert – sei es beim „Heißen Draht“ oder bei der Glühlampe, die mittels Batterie zum Leuchten gebracht wird, denn „Strom fließt im Kreis“. Praktisch umgesetzt wurde die Erkenntnis übrigens auch sofort – bei einem kleinen Laternenumzug.

Manfred Böckmann - derwesten.de 


Ortsunionen schicken Hartmut Modes ins Rennen

Zur ersten gemeinsamen Versammlung der CDU-Ortsunionen Altenrüthen und Menzel trafen sich die Politiker im Gemeinschaftsraum von Theo Kulke. Grund des Zusammenkommens war die Benennung des gemeinsamen Kandidaten für die Kommunalwahl am 25. Mai.

Wie bereits bekannt, wurden für die Kommunalwahl im kommenden Jahr die Wahlbezirke geändert. Menzel und Altenrüthen stellen gemeinsam einen Kandidaten und versuchten sich bereits im Vorfeld in den Vorständen zusammenzusetzen und zu einigen.

Hartmut Modes, Ortsunions-Vorsitzender aus Altenrüthen, soll als Kandidat aufgestellt werden. Die Versammlung wählte ihn einstimmig. Der 50-jährige Polizist aus Altenrüthen engagiert sich seit 1987 politisch für die CDU. Seit 2004 ist er Mitglied im Stadtrat. Er erklärte, dass er sich über die Zusammenarbeit mit Menzel freue. Schließlich pflegen die Ortschaften bereits seit Jahren, etwa durch die Sportvereine, enge Kontakte. Er freue sich über das ihm entgegengebrachte Vertrauen. „Der Ratskandidat ist das Bindeglied zwischen dem Rat und der Ortschaft“, erklärte Modes und beteuerte, sein Bestes zu geben, um allen Anforderungen gerecht zu werden. Als Stellvertreter wählte die Versammlung Menzels Ortsunions-Vorsitzenden Ludger Rüther.

Das Ziel der Kommunalwahl im Mai 2014 ist natürlich die absolute Mehrheit – sollte diese in Menzel zustande kommen, stellt die Ortsunion den neuen Ortsvorsteher. Dafür vorgeschlagen hat die Versammlung Stephan Rüther. Der 39-jährige Menzeler genießt das Vertrauen der Partei. In Altenrüthen ist der Ortsvorsteherkandidat der derzeitige Amtsinhaber Claus Wiegelmann-Marx. Seit dem Rücktritt von Heinz-Werner Klaus vor einem halben Jahr ist er bereits in diesem Amt tätig.

Unterstützung für Peter Weiken

Jürgen Augustinowitz gab kurze Fakten zur anstehenden Wahl. Wie bereits bekannt, unterstützt die CDU Bürgermeister Peter Weiken und stellt keinen eigenen Kandidaten auf. Augustinowitz freut sich auf einen „sachlichen, fairen Wettkampf. Das ist der beste Weg, um ein gutes Ergebnis zu erlangen.“.

Quelle: Laura Flormann  - derwesten.de


40 Jahre die Politik geprägt



Heinz Werner Klaus zieht sich aus den politischen Ämtern zurück. Grund genug für den Ort Altenrüthen, sich bei ihm zu bedanken. Auch Bürgermeister Peter Weiken schaute bei der Veranstaltung vorbei und fand viele lobende Worte. 


Wer sich seit über 40 Jahren in seiner Partei ebenso engagiert wie für die Entwicklung seines Heimatdorfes, der hat eine besondere Verabschiedung verdient, wenn er sich aus seinen Ämtern zurückzieht. Dies gilt für Heinz Werner Klaus aus Altenrüthen und so hatten sich zahlreiche Mitglieder der Dorfgemeinschaft dazu eingefunden. Vertreter nahezu aller Vereine, aber auch der beiden anderen im Ort vertretenen Parteien SPD und BG würdigten teils in Worten, teils durch ihre Anwesenheit seine Verdienste. Selbst Bürgermeister Peter Weiken war gekommen, um nach der Verabschiedung im Rat, aus dem Heinz Werner Klaus ebenfalls auf eigenen Wunsch ausschied, Dank zu sagen. 

Von 40 Jahren, „in denen du das politische Geschehen in Altenrüthen wie kein anderer geprägt hast“, sprach Ortsvorsteher Claus Wiegelmann-Marx. Damit zollte er seinem Vorgänger Respekt, der dieses Amt vier Jahre lang bekleidet hatte – eine kurze Zeit im Vergleich zu Heinz Werner Klaus’ anderen Aktivitäten. Dazu einige Rahmendaten: 1970 Eintritt in die CDU, im gleichen Jahr Mitbegründer der Ortsunion Altenrüthen, in deren erstem Vorstand er Schriftführer war. Von 1978 bis 1999 war er Vorsitzender der Ortsunion, nach der Gründung des CDU-Stadtverbandes 1974 stellvertretender und schließlich zehn Jahre 1. Vorsitzender. Von 1975 bis 1994 und dann wieder von 2009 bis 2013 war er Stadtvertreter, zwischenzeitlich gönnte sich Heinz Werner Klaus keine Ruhe, sondern war Kreistagsabgeordneter. „Dir lag nichts an der großen politischen Bühne, sondern durch deine Heimatverbundenheit wolltest du weiter auf Orts- und Kreisebene arbeiten“, erklärte Wiegelmann-Marx mit Blick darauf, dass der Geehrte seine Aufgaben als Landes- und Bundesdelegierter nicht nutze, um in Land- oder Bundestag einzuziehen. 

„Große Leistungen und Erfolge“ attestierte Bürgermeister Peter Weiken Heinz Werner Klaus. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, sich 40 Jahre in den Dienst an den Mitmenschen zu stellen“, betonte er. Besonders hob er die vermittelnde Tätigkeit seines Gegenübers zwischen Stadt und Bürgerschaft hervor. „Das ist eine Aufgabe, die nicht immer einfach ist. Aber das weiß man erst, wenn man es selbst erlebt hat.“ „Ruckzuck“, so Weiken, steht man die der Kritik.“ Man merke gleich, ob jemand ein Amt wegen des Titels oder – wie der Geehrte – aus Liebe zu seinen Mitmenschen annehme. Doch es wurde an diesem Abend nicht nur dessen politisches Engagement gewürdigt. In allen Vereinen des Dorfes – außer der Frauengemeinschaft –, betonte Claus Wiegelmann-Marx, sei Heinz Werner Klaus Mitglied. Für sie alle gemeinsam dankte ihnen Klaus Müller vom Schützenverein. In alle Dankesworte eingeschlossen wurde die Ehefrau des verdienten Altenrütheners, Agnes Klaus. 

Derart gelobt, bedankte sich Heinz Werner Klaus seinerseits: Für die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg, für die Unterstützung von Menschen mit der er nicht gerechnet hatte, für die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister. „Es war schön“, lautete sein Fazit. Was gibt es dem noch hinzuzufügen?

Quelle: Armin Obalski - derwesten.de