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Weihnachtsmarkt in Altenrüthen



Zum dritten Mal veranstalteten engagierte Altenrüthener am Samstag einen Weihnachtsmarkt im Dorf. Nur wurde dieses Mal nicht an Adams’ alter Schmiede, sondern im Pfarrhaus und auf dem Pfarrhof aufgebaut. Bei der Gestaltung halfen viele Dorfbewohner mit, indem sie ihre Ideen einbrachten. „Das zeigt das intakte Dorfleben, das funktionierende Miteinander“, freute sich Hildegard Wiegelmann-Marx, eine der Hauptorganisatorinnen der Veranstaltung.


Leckeres und Dekoratives

Im Pfarrhaus selbst war die Cafeteria zu finden. Dort wurde den Besuchern die Möglichkeit geboten Torten, Kuchen und Waffeln zu genießen. Die Torten und Kuchen waren Spenden von einzelnen Dorfmitgliedern, die Waffeln wurden von den Messdienern fleißig frisch vor Ort gebacken. Die Altenrüthener Messdiener verkauften außerdem ihre zuvor selbstgebastelten Weihnachtsdekorationen, wie Teelichter oder Weihnachtskerzen. Außerdem wurde noch Schmuck, Körnerkissen, Spekulatius und kleine Geschenksäcke angeboten.

Im Pfarrhof unterdessen wurden Holzdekorationen – teils beleuchtet – ausgestellt. Außerdem bot die Gruppe der „Jungen Frauen“ verschiedene Schnapskreationen, wie den Weihnachtschnaps, an. Für warme Hände sorgten das Angebot von heißen Getränken wie Glühwein oder heißem Kakao. Für das leibliche Wohl, besonders am Abend, sorgte Familie Fechner mit Pommes, Würstchen und den für Weihnachtsmärkte typischen Reibeplätzchen mit Apfelmus. Da auf einem Weihnachtsmarkt weihnachtliche Lieder nicht fehlen dürfen, spielte der Instrumentalverein Harmonie Altenrüthen.

Johanna Frenz - derwesten.de


Ehrenamtspreis für Sportverein Altenrüthen

 

Der Sportverein Altenrüthen ist 2014 einer von drei Trägern des Ehrenamtspreises des Kreises Soest. Er, sowie der Schwimmverein Möhnewelle in Möhnesee und der Club für Bogenschützen Soest, leben vorbildlich das diesjährige Thema „Sport als Chance“. So urteilte die Jury unter Vorsitz von Landrätin Eva Irrgang. Insgesamt lagen 13 Vorschläge vor.

Der SV Altenrüthen hat nach Urteil der Jury zu einer positiven Entwicklung des Dorfes beigetragen. Der Verein stand als klassischer Fußballverein aufgrund des demografischen Wandels im Jahr 2007 vor einer fundamentalen Krise.

Viele neue Kurse im Angebot

Ein neuer Vorstand und viele gute Ideen haben den Verein beflügelt und ihn zu einem attraktiven Breitensportverein weiterentwickelt. Zu verdanken ist dies, darin ist sich der aktuelle Vorstand um Vorsitzende Julia Wiegelmann-Marx sicher, in erster Linie Hartmut Modes. Ihn hatte der Vorstand daher auch in Person für den Ehrenamtspreis vorgeschlagen. Die Jury entschied sich aber, den gesamten Verein auszuzeichnen, weil auch die beiden anderen Preisträger Vereine sind.


In seinem Vorschlag, Hartmut Modes auszuzeichnen, hatte der SV-Vorstand auf dessen bedeutende Rolle bei der Rettung des Vereins hingewiesen. 2007 hatte der damalige Vorstand angekündigt, geschlossen und mit sofortiger Wirkung die Ämter niederlegen zu wollen. Da sich keine Nachfolger fanden, hätte dies die Auflösung des Vereins bedeutet. „Ab diesem Zeitpunkt begann Hartmut Modes Brücken zu bauen“, heißt es. Er übernahm zunächst kommissarisch den Vorsitz und in dieser Zeit wurde ein Konzept für die künftige Ausrichtung des Vereins erarbeitet. Die Fußballabteilung wurde geschlossen, das Angebot auf Breitensport ausgerichtet.

Preisverleihung im Kreishaus


Als sich in der Folge ein neuer Vorstand fand, wurde Modes zum 2. Vorsitzenden gewählt, was er bis heute ist. Er knüpfte Kontakte zu anderen Vereinen, Übungsleitern und Sportinteressierten auch aus der Umgebung. Heute macht der Verein vielfältige Angebote mit zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dazu gehören mehrere Zumba-Kurse, Bodyfit, Powerfit und Männer-Fitness. Zudem blieben Dauerbrenner wie das Montagsturnen für Frauen (seit fast 40 Jahren) und die Alte-Herren-Gruppe bestehen. Gemeinsame Aktivitäten über den Sport hinaus, wie Wanderungen für Jedermann und das jährlich mit der Landjugend ausgerichtete Beachvolleyball-Turnier stärken zudem die Dorfgemeinschaft.

Das Urteil der Jury über den Verein insgesamt: „Er ist aus Altenrüthen und Umgebung nicht mehr wegzudenken.“ Die Preisverleihung erfolgt während eines Festakts am Montag, 1. Dezember, um 17 Uhr im Foyer des Kreishauses. Der Ehrenamtspreis ist mit insgesamt 2000 Euro dotiert, die auf die drei Preisträger aufgeteilt werden. 1000 Euro stammen aus dem Etat der Landrätin, weitere 1000 Euro steuert die Stiftung Rotary Erwitte-Hellweg bei.

Armin Obalski - derwesten.de


Halbzeit verkürzt Schützen das Warten



Genau in der Mitte zwischen vergangenem und kommendem Schützenfest feierte der Schützenverein Altenrüthen mit vielen Gästen erstmals Halbzeit.

Erneut hat der Schützenverein Altenrüthen, dessen Königin Melanie Wittig auch unsere WP-Regionalkönigin 2014/15 ist, bewiesen, dass er ebenso stilvoll wie zünftig zu feiern versteht. Nachdem die lange Wartezeit bis zum nächsten eigenen Schützenfest unter anderem beim Kreisschützenfest in Erwitte und beim WP-Königinnenfest in Langscheidt überbrückt werden konnte, stellten die Altenrüthener Schützen zu diesem Zweck nun erfolgreich noch eine eigene Aktion auf die Beine: Die Schützenfesthalbzeit.

„Dieses Wochenende ist genau die Halbzeit bis zum nächsten Schützenfest im Mai“, erklärte Oberst Ralf Schulte-Steffens die Namensgebung. Eingeladen – und gekommen – waren neben den Altenrüthenern besonders die Schützenvereine des Stadtgebietes sowie alle anderen, welche die Altenrüthener Schützenfeste lieben. Angepasst an die Winterzeit wurde die Halle nicht mit Blumen, sondern mit weißen Stoffbahnen dekoriert. Ebenfalls neu war der Schießstand und der Pavillon vor der Halle. Dort wurde statt des klassischen Vogelschießens ein Wettbewerb im Schießen auf Scheiben angeboten.

„Wir sehen die Feier als ein lockeres Fest an. Uniformen und lange Kleider sind keine Pflicht“, erklärte Ralf Schulte-Steffens. Trotzdem folgten viele Schützen und auch der Altenrüthener Hofstaat der Anregung. Dabei war der besondere Blickfang des Abends Königin Melanie Wittig in ihrem Königinnenkleid. Jede Hofdame, die im Festtagskleid kam, wurde mit einem Willkommenscocktail belohnt.

Geschäftsführer macht Musik

„Musikalisch gesehen wollen wir es klassisch halten“, äußerte sich erster Vorsitzender Klaus Müller zur Musikauswahl, die verschiedene Musikgruppen darboten. Besonders im frühen Teil des Abends sorgte das Ensemble „Scharfes Blech“ für gute Stimmung. Die Besonderheit dieser Gruppe ist seine Zusammensetzung aus Berufsmusikern, die in der Bundeswehr Dienst tun. Mitglied im „Scharfen Blech“ ist auch Daniel Schirk, Geschäftsführer des Schützenvereins Altenrüthen, der seine Kameraden an der Posaune unterstützte. Später war dann die Tanzmusik der Kapelle aus Alfen an der Reihe. „Wir haben uns bewusst für sie entschieden, weil sie bei unserem regulären Schützenfest immer gute Arbeit leisten“, erklärte der Oberst.

Stechen der besten Schützen
Doch die Musik war nicht einziger Höhepunkt des Abends. Eines der Highlights war das Preisschießen. Anders als auf dem Schützenfest durfte an diesem Abend jeder schießen. Auch König Ingo Wittig ließ seine Königin Melanie schießen. Gekämpft wurde um einen Preis von 300 Euro (1. Platz), 200 Euro (2. Platz) und 100 Euro (3. Platz). In einem Stechen der Besten gewann jedoch Schütze Christian Hartman aus Altenrüthen. Viel zu gewinnen gab es auch bei der Tombola. Hauptpreis war ein nagelneuer Flachbildfernseher.

Johanna Frenz - derwesten.de


Schützenausflug nach Düsseldorf



Der Schützenausflug führte uns am 31.10.2014 nach Düsseldorf. Abfahrt mit dem Bus war um 06.30 Uhr an der Gemeindehalle sein. Nach einem Frühstück in der Landtagskantine habern wir gegen 10.15 Uhr den Landtag in Düsseldorf besichtigt. Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen stand das gesellige Beisammensein in der Düsseldorfer Altstadt im Mittelpunkt stehen, bevor der Bus gegen 18.00 Uhr wieder Richtung Altenrüthen fuhr.  


Kinderschützenfest 2014




Bilder vom Kinderschützenfest gibt's ab jetzt in der Mediathek.

Film Kinderschützenfest

Nachdem wir am 24.08.2014 unser Kinderschützenfest an der Schützenhütte gefeiert haben, besteht nun die Möglichkeit das Fest in Form eines Films unseres Ortsheimatpflegers Franz Nowak Revue Passieren zu lassen. Erhältlich ist der Film an folgenden Adressen:

Franz Nowak, Im Bruch 5, Altenrüthen        Tel.: 02952/3477
Torsten Reiter, Lindentalstr. 12, Altenrüthen Tel.: 02952/902062



Sonderpreise für Altenrüthen



Hirschberg jubelt über den Sieg beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, Langenstraße-Heddinghausen freut sich über den 3. Platz. Aber auch Altenrüthen und Oestereiden bekamen Sonderpreise, weil sie die Kommission überzeugten. Hirschberg blickt bereits nach vorne.

Als der Namen „Störmede“ fiel, jubelten nicht vorrangig die Vertreter des Geseker Stadtteils, sondern vor allem eine Delegation aus dem Süden des Kreises: Hirschberg hat es geschafft, hat den Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen.

In der Schützenhalle des Schützenvereins Mellrich-Waltringhausen waren Vertreter aller 34 Dörfer vertreten, um aus erster Hand zu erfahren, wie die Kommission, die an zehn Tagen alle Orte bereits hat, die Entwicklung bewertet hat. „Nicht das äußere Erscheinungsbild ist von Bedeutung“, betonte Rolf Meiberg als Kommissionsvorsitzender; es gehe mehr um den Lebenswert vor Ort, „das ist eher ein Wettbewerb nach innen.“ Und es habe sich gezeigt, dass in den Dörfern vieles selbst gemacht werde, was die Dorfgemeinschafts stärke – das gebe es in den Städten nicht. Und – unabhängig von der Platzierung: „Die Herausforderung Zukunft haben sie alle gemeistert!“ Vor allem dank des außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagements, „das hat uns in Staunen versetzt“. Beispielhaft erwähnte Meiberg dabei das Engagement der Bürger Langenstraßes und Heddinghausens, die erst ihr Dorfgemeinschaftshaus, anschließend die Schützenhalle in Eigenleistung errichteten.

Zukunft ist da, wo Leben ist

Langenstraße-Heddinghausen sicherte sich den 3. Platz bei den "Kleinen".Foto: Manfred Böckmann
Meiberg: „Zukunft ist da, wo Leben ist. Wir haben 34 lebendige Dörfer erlebt. Unsere Dörfer haben Zukunft, da muss uns nicht bange sein.“ Nicht zuletzt dank der „größten Bürgerbewegung im Kreis Soest“, wie Landrätin Eva Irrgang den Kreiswettbewerb bezeichnete. Dieser sei „längst eine feste Größe“, betonte auch Mellrichs Ortsvorsteher Franz Grae-Budde.

Doch statt auf lange Reden (sowie Szenen aus dem Sternen-Musical des Spatzen- und Kinderchores der Musikschule Anröchte sowie der Swing Gang „light“) warteten die Dörfer mehr auf die Ergebnisse.

Oestereiden gewann Rang 4 und Sonderpreise.Foto: Manfred Böckmann
Unter den Dörfern wurden aus der Region Altenrüthen und Oestereiden mit 4. Plätzen ausgezeichnet. Altenrüthen erhielt zudem einen Sonderpreis (500 Euro) für beispielhafte Integration durch das Krabbelgruppen-Angebot insbesondere für Neubürger, Oestereiden (500 Euro) für viele generationsübergreifende Angebote und Aktivitäten. Beide Orte bekamen außerdem je 300 Euro für ihre nachahmenswerte Präsentation.

Rebbeke Sieger bei „Kleinen“
Über Platz 3 bei den kleinen Orten (unter 800 Einwohner) freut sich Langenstraße, der mit einem Preisgeld in Höhe von 1200 Euro verbunden ist. Dort gewann Kirchwelver (Welver) vor Mettinghausen-Niederdedinghausen-Rebbeke (Lippstadt).

Manfred Böckmann - derwesten.de


Schützenfest Altenrüthen 2014



Alles wird gut, dieser Spruch hat durchaus seine Berechtigung. Für den Schützenverein Altenrüthen allemal. Nachdem es sich in manchen Jahren als schwierig erwies, einen neuen König zu finden, gab es am Freitagvormittag gleich drei, dann sogar vier ernsthafte Aspiranten. Das Rennen in diesem Quartett machte schließlich Ingo Wittig. Nach 25 Minuten und 104 Schuss stand „Beulen Ingo“, so genannt nach der Hofstätte, die er an der Schneringhuser Straße bewohnt, als König fest. An seiner Seite steht als Mitregentin seine Frau Melanie.

Mit Verspätung

Spät dran waren die Schützen. Erst nach 11.30 Uhr trafen sie auf dem Schießplatz an der Schützenhütte ein, nachdem sie zuvor ihren Jubelköniginnen Gisela Klaus und Angelika Nölle (beide regierten vor 40 Jahren und lösten einander im zweiten Jahr ab) sowie Jubelregent Engelbert Ising (König vor 50 Jahren) ein ausgedehntes Ständchen gebracht hatten. Dann aber nahmen sie sich die Worte von Oberst Ralf Schulte-Steffens zu Herzen: „Wir wollen sehen, dass wir alles zügig über die Bühne kriegen.“

Im Sekundentakt

Das klappte bestens. Im Sekundentakt fielen die Insignien aus dem neu aufgebauten und in einem Gelbton lasierten Kugelfang. Ausnahmsweise ging dabei sogar Bürgermeister Peter Weiken, vom bis dato amtierenden König Erich Fechner zum „Scharfschützen“ ausgerufen, leer aus. Sven Donner-Hötte holte mit dem 8. Schuss die Krone, Michael Müller mit dem 10. das Zepter und Erik Fechner schon mit dem 12. den Apfel.

Dann aber gehörte der auf den Namen „Tripple Jupp“ getaufte und von Thomas Kettler gebaute Vogel ganz einem zielstrebigen Trio, dass später zum Quartett anwuchs. Markus Blecke, Christian Hüske und Ingo Wittig bekamen Schützenhilfe von Maximilian Prinz. Da konnte sich Oberst Ralf Schulte-Steffens getrost vom Gewehr zurückziehen, wobei der Hinweis „Du weist, dass du dann laufen musst“ sicher nicht ausschlaggebend war. Zur Erklärung: Als Oberst sitzt er im Festzug hoch zu Ross – eine Besonderheit in Altenrüthen – der König aber muss zu Fuß gehen.

„Auf geht’s. Kommt bloß nicht auf die Idee eine Schießpause einzulegen“, trieb Erich Fechner die Männer am Gewehr an. Hocherfreut war er über den Andrang, nachdem er im vergangenen Jahr seinem Verein aus der Patsche geholfen und zum zweiten Mal in seiner Schützenlaufbahn König geworden war.

Kaputter Rücken

Auf wessen Seite am Ende das Glück war, hatte sich schon abgezeichnet, als Ingo Wittig den linken Flügel zu Boden holte. Der große Teil des übrigen Adlers gehörte dann ebenfalls ihm, nachdem „Tripple Jupp“ erstaunlicherweise von seiner Rückseite her Auflösungserscheinungen gezeigt hatte.

„Jetzt brauchen wir einen Babysitter“, galt einer der ersten Gedanken Ingo Wittigs nach dem Königsschuss seiner Familie. Schließlich wollen die Kinder Joy (9), Nick (6) und Pia (2) gut versorgt sein, wenn Papa und Mama den Schützenverein repräsentieren. „Nicht wirklich geplant“ habe er es, König zu werden, verriet der selbst ziemlich überraschte König, der von Beruf Tischler ist.

Allerdings hatte er ein gutes Vorbild: Tochter Joy ist schließlich amtierende Kinderschützenkönigin in Altenrüthen.

Armin Obalski - derwesten.de


Mungas treffen sich über 30 Jahre




Vom 9.-11. Mai 2014 lädt der Mungaclub Altenrüthen alle Einwohner zum traditionellen Munga-Treffen an die Vogelstange am Sportplatz am Schneringerberg in Rüthen ein. 

Programm:

Fr., 09.05.2014      ab 12.00 Uhr       Anreise der Gäste mit Fahrzeugen
Sa., 10.05.2014 ab 13.00 Uhr  Start der gemeinsamen Ausfahrt
  ab 16.00 Uhr Rückkehr zum Lagerplatz
  ab 18.00 Uhr Siegerehrung
  ab 19.00 Uhr  Beginn des gemütlichen Beisammenseins mit großer Tombola
So., 11.05.2014   Nach dem Frühstück beginnt die Heimreise

Natürlich gilt es bei der großen Ausfahrt wieder kleine Aufgaben zu lösen und knifflige Fragen zu beantworten. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am Schneringerberg. 

Mungaclub Altenrüthen


Neuer Gemeindetreff im Pfarrhaus



Durch Umbauten im Pfarrhaus Altenrüthen entstand ein Treffpunkt für die Gruppen der Gemeinde. Der frühere Gemeindetreff war aus Kostengründen 2010 aufgegeben worden.

Der Geruch nach frischer Farbe war das erste, das den Besuchern der Agape-Feier im Pfarrhaus in Altenrüthen nach der Osternachtsmesse in die Nase stieg. Schließlich hatten stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender Christof Adams und Kirchenvorstandsmitglied Elmar Frenz am Nachmittag noch einmal einige Stellen nachgestrichen, damit am Abend die neuen Gemeinderäume in frischem Glanz erstrahlten.

Nach über einem Jahr der Renovierungsarbeiten – die Gemeinderäume wurden in ehrenamtlicher Arbeit hergerichtet, lediglich für den Fußboden wurde ein Schreiner verpflichtet – fanden sich bei der ersten Veranstaltung in den neuen Räumlichkeiten zahlreiche Gemeindemitglieder ein. Diese äußerten sich durchweg positiv über die Neugestaltung der Räume, in denen sich zuvor unter anderem das Archiv, ein Besprechungszimmer und das alte Pfarrbüro befunden hatten. Letzteres wurde auf die andere Seite der großen Eingangshalle verlegt. Dort befand sich in früheren Zeiten das Wohnzimmer des Pastors.

Mit historischem Charakter

Hell und freundlich wurden die Wände gestrichen, das dunkle Braun des Laminates korrespondiert gut mit den alten Schränken und unterstreicht gleichzeitig den historischen Charakter des Pfarrhauses. Neu sind auch die Deckenleuchter, die von Charlotte Schulte-Steffens gespendet wurden. „Wir haben die Renovierung wirklich preiswert hinbekommen“, betont Christof Adams. „Wir hatten eigentlich nur Kosten für den Schreiner, der den Boden gelegt hat.“ „Gleichzeitig mit den neuen Gemeinderäumen haben wir auch die Küche renoviert“, erläutert Adams weiter. Hier wurde nicht nur gestrichen, auch das Mobiliar ist neu – oder besser, fast neu: Die Küchenzeile stammt aus dem ehemaligen Gemeindetreff, den die neuen Räumlichkeiten ersetzen sollen.

Offizielle Einweihung folgt

Für die ehrenamtlichen Helfer sind die Arbeiten noch nicht beendet. Bilder müssen noch aufgehängt werden, außerdem sollen auch die Toilettenanlagen renoviert werden. „Das ist dann der nächste Schritt“, so Adams. Die Agape-Feier bildete noch nicht die offizielle Einweihung der Gemeinderäume. Diese soll später mit einem Gemeindefest gefeiert werden. „Aber die Räumlichkeiten der Gemeinde schon einmal aus Anlass der Agape-Feier vorzustellen, bot sich einfach an.“

Tanja Frohne - derwesten.de


 „Es gibt keine Freizeit für Organisten“ - Rolf Gockel 60 Jahre Organist



Gerade einmal eine Stunde Unterricht an der Orgel hatte Rolf Gockel bekommen, da spielte er auf Geheiß von Dechant Heinrich Kühle schon die Königin der Instrumente bei der Frühmesse in Altenrüthen. 60 Jahre ist dies mittlerweile her.

In all dieser Zeit im ehrenamtlichen Organistendienst hat er in der Pfarrkirche St. Gervasius und Protasius zahllose Gottesdienste musikalisch begleitet. Und das nicht nur dort: In der Nikolauskirche in Rüthen, in Oestereiden, Kallenhardt, Suttrop und Warstein übernimmt er bis heute vertretungsweise den Organistendienst.

Auch am Urlaubsort im Einsatz

„Es gibt keine Freizeit für Organisten“, erzählt Gockel schmunzelnd in Erinnerung an eine nur kurze Zeit zurückliegende Begebenheit. Er hatte als normaler Kirchgänger die Sonntagsmesse besuchen wollen, wurde aber gleich an der Tür vom Küster abgefangen mit den Worten „Wir haben keinen Organisten. Könnten Sie vielleicht . . .?“. Und sogar im Urlaub, gleich ob in der Schweiz oder in der Bretagne hat er schon den Organistendienst übernommen.

Mindestens ein Mal in der Woche ist der 77-Jährige im Einsatz – die Übungsstunden nicht mitgerechnet. „Man muss sein Repertoire aufrischen und seine Kenntnisse immer wieder neu erwerben“, berichtet Rolf Gockel. Hat er keine Zeit für eine Übungsstunde, „dann bin ich immer schon eine Stunde vor der Messe da und spiele alles durch“. Die Lieder für den Gemeindegesang wählt der Pastor aus, alles andere „ad libitum“ (wie es gefällt) der Organist. Er persönlich bevorzugt Werke Bachs, Widors, Regers und von Louis Lefébure-Wély.

Natürlich hatte er seinen ersten Einsatz an der Orgel als 17-Jähriger nicht ohne Vorkenntnisse. Seit einigen Jahren schon hatte er damals Klavierunterricht.

Das Orgelspiel lernte er dann bei Carola Westhoff zunächst an der Schulorgel des Rüthener Gymnasiums, dann am Instrument in der Johanneskirche. Längst im Dienst, legte er später die C-Prüfung für Organisten ab und bildete auch selbst aus, so etwa Bernhard Adams, der gleichfalls in Altenrüthen spielt.

JUBILÄUMSKONZERT

Musikalische Höhepunkte
Aus Anlass des Organisten-Jubiläums von Rolf Gockel findet ein Benefizkonzert am Sonntag, 16. März, um 18 Uhr in der Pfarrkirche Altenrüthen statt.

Es wirken mit: Gudrun Tollwerth (Sopran), Henning Gockel (Cello), Franz Blecke (Trompete), das Ensemble „Weißblech“ (Leitung Heribert Kaja), das Flötenorchester (Leitung Antonia Jütte) und Rolf Gockel (Orgel).
Die dortige Orgel und die von St. Nikolaus in Rüthen sind Rolf Gockel besonders ans Herz gewachsen. „Sie sind einfach gut gelungen“, urteilt er. In beiden Fällen hat er auch mitgeholfen die historischen Instrumente zu erhalten, indem er Spenden einwarb. „Wenn man Pedal spielte, meinte man immer, es liefe ein Pferd herum“, erinnert er sich an den desolaten Zustand der Orgel in Altenrüthen aus dem Jahr 1784 vor deren Renovierung 1976. Für Rüthen gründete Rolf Gockel sogar den Orgelbauverein für die damals 640 000 D-Mark teure Restaurierung Mitte der 1990er Jahre.

Bei Radio-Gottesdienst mitgewirkt

Besonders gerne denkt Rolf Gockel zurück an einen von WDR, NDR und Sender Freies Berlin übertragenen Rundfunkgottesdienst aus Altenrüthen. „Alles musste genau stimmen, damit wir nach exakt 58 Minuten fertig waren“, berichtet er.

Armin Obalski - derwesten.de


 kfd - Superheldinnen retten Altenrüthen

„Gott erschuf die Welt und benannte Altenrüthen als die schönste Stelle auf der ganzen Erde.“ – Über diese Aussage zum Einstieg in den kfd-Karneval in Altenrüthen lässt sich sicher streiten, dass dort aber jedes Jahr ausgelassen Frauenkarneval gefeiert wird, ist Fakt. Auch in diesem Jahr wurde ein buntes Bühnenprogramm auf die Beine gestellt.


Mit Werbeunterbrechungen

Mit vielen lustigen Sketchen und musikalischen Einschüben verbrachten die bunt kostümierten Frauen einen schönen Nachmittag. Auch in diesem Jahr wieder aktiv dabei waren Helga Schürmann und Barbara Beukmann. Mit einem Sketch über moderne Märchen begannen sie das Programm. Während Barbara Beukmann ihren Enkelkindern ein altes Märchen vorlas, wurde sie immer wieder von Werbeanzeigen unterbrochen.

Charlotte Schulte-Steffens und Karin Frenz dagegen planten einen spontanen Theaterbesuch. Durch die vielen Missverständnisse und Hektik im Haus vergessen die beiden völlig, dass das Theater gar nicht an diesem stattfindet. Im Kino benahmen sich Gisela Schulte und Hildegard Wiegelmann-Marx daneben. Während die eine den ganzen Kinosaal mit dem Geruch ihres Limburger-Käsebrotes stört, redet die andere ununterbrochen und bringt damit die anderen Besucher zur Weißglut.

Auch wenn Schalke am Samstag nicht gegen den Borussia Dortmund spielen musste, treue Fußballfans schauen alle Spiele an: So auch Claudia Schulte-Steffens in der Rolle des fußballverrückten Mannes. Seine Freundin ist davon ganz und gar nicht begeistert. Die beiden zeigten den typischen Ablauf eines Samstagnachmittags vor dem Fernseher und die wütenden Reaktionen der Frau darauf.

Zurück im Land der Märchen, führten die Frauen die Geschichte von Schneewittchen und den sieben Zwergen auf der Bühne vor. Mit lustigen Musikeinlagen wurde diese zu einem richtigen Highlight. Als Schrottsammler Ted und Todt sorgten Claudia Schulte-Steffens und Christiane Schirk bereits vor zwei Jahren für viel Gelächter bei den Altenrüthener Frauen. Nach einjähriger Pause, ließen sie es sich nicht nehmen wieder ein Stück auf die Bühne zu bringen. Diverse Geschichten aus dem Dorf, lustig verpackt, begeisterten die Zuschauer.

Kreisende Männerhüften

Musikalisch zeigten sich die Dorfrocker mit einer Playbackshow. Überraschung des Nachmittags war Sven Donner-Hötte. Seit zehn Jahren ist er, neben dem Pastor, der einzige Mann beim Frauenkarneval. Er sorgt jedes Jahr für die Beschallung. Sein Versprechen, zu seinem Jubiläum einen Programmpunkt auf der Bühne zu übernehmen, hielt er ein. Rhythmisch schwang er auf der Bühne seine Hüften zu Zumbaklängen. Die Frauen waren begeistert.

Der Abschluss des Programms kam von den „Schwammbuchsen“. Die Altenrüthener Frauenclique, allesamt verkleidet als Superhelden, hatte im Vorfeld einen Film gedreht, der beim Frauenkarneval seine Premiere feierte. Die Superhelden hatten die Aufgabe das Dorf zu retten. Mit viel Witz und Charme gelang ihnen dieses. Zuletzt bekam Beate Wolf, nach 22 Jahren vom Vorsitz zurückgetreten, von den Superhelden einen Blumenstrauß sowie viel Lob und Dank von der gesamten Versammlung.

Laura Flormann - derwesten.de


Tanja Frohne ist neue kfd-Vorsitzende

Unglaubliche 22 Jahre war Beate Wolf Vorsitzende der kfd in Altenrüthen. Lange genug, wie sie meinte, und da sie eine Kandidatin für die Nachfolge gefunden hatte, stellte sie sich bei der Jahreshauptversammlung nicht erneut zur Wahl. Einstimmig betrauten die Frauen Tanja Frohne mit den Aufgaben der Vorsitzenden, die sie als 2. Vorsitzende bereits kennen gelernt hatte.

„Wir sind kein Reiseverein“

„Sie hat sich alles selbst erarbeitet“, würdigte Tanja Frohne die Leistungen ihrer Vorgängerin und plauderte aus dem Nähkästchen: Damals, bei ihrer ersten Wahl zur Vorsitzenden am 27. März 1992, sei Beate Wolf „ziemlich ins kalte Wasser geworfen worden“, als ihr als Starterpaket nur ein Ordner mit Akten überreicht worden sei. An einer Maxime Beate Wolfs wolle sie festhalten, versprach Tanja Frohne: „Wir sind kein Reiseverein“, hatte ihre Vorgängerin stets betont und Wert auf die kirchlichen Veranstaltungen im kfd-Programm gelegt.

Trotzdem erinnern sich alle Frauen gerne an die Ausflüge, zuletzt als Halbtagesfahrt zum Weihnachtsmarkt nach Soest, wie Schriftführerin Maria Wessel in ihrem Geschäftsbericht vermerkte. In den Jahren zuvor war es teils mehrere Tage nach Dresden oder Lüneburg gegangen.

Als neue 2. Vorsitzende steht Tanja Frohne Karin Frenz zur Seite. Bestätigt wurde Maria Wessel, auch wenn diese gerne ihr Amt im Sinne eines Generationenwechsels zur Verfügung gestellt hätte. Und es galt eine weitere viele Jahre aktive Frau zu verabschieden: Margret Bause war 18 Jahre als Helferin tätig. „Wir gehen gemeinsam in Altersteilzeit“, so Beate Wolf. Sie betonte die „super Zusammenarbeit“ und bezog sie auf das ganze Leitungsteam inklusive der Geistlichen, die sie all die Jahre als Präses der kfd begleitet hatten, von Dechant Hubert Baader bis zu Pastor Dieter Moors. „Wir haben alles gemeinsam besprochen, nie gab es einsame Entscheidungen“, so Beate Wolf. Zur Helferin an Stelle von Margret Bause wurde Daniela Schorlemer gewählt.

Armin Obalski - derwesten.de


Leben durch Geschichte bestimmt



Überwältigt war Bernhard Adams von der Resonanz auf den ersten Heimatnachmittag in Altenrüthen. Über 100 Gäste waren zu der von ihm und Ortsvorsteher Claus Wiegelmann-Marx organisierten Veranstaltung gekommen. Karl-Friedrich Hillesheim widmete sich der älteren Geschichte, Ortsheimatpfleger Franz Nowak mit seinem Film vom Schützenjubiläum 2013 der jüngeren.

Alte Ansichten



So sah er früher aus: Der ehemalige Gasthof Henne auf einer Postkarte aus den 1960er Jahren.Foto: Armin Obalski

„Man muss mit der Vergangenheit leben, dann lebt man zwei Mal. Man darf nur nicht in der Vergangenheit leben“, stellte Hillesheim bedenkenswerte Worte an den Anfang. Von jungen Erwachsenen bis zum 91-jährigen Josef Hötte reichte das Altersspektrum seiner Zuhörer. Unter dem Titel „Viele Grüße aus Altenrüthen“ zeigte Hillesheim zunächst eine Reihe von Ansichtskarten. „Was ist denn das?“, lautete eine oft gestellte Frage der Jüngeren, „Weißt du noch . . .?“ die der Älteren. Denn das Dorf hat sich im Lauf der Zeit enorm verändert.

Aus den 1920er Jahren stammen die ältesten Ansichtskarten in Hillesheims Sammlung, die jüngeren von 1975. Längst verschwunden sind die alte Vikarie und das Stefanusheim (früher Schule). Abgerissen wurden auch das alte Feuerwehrhaus und der Hof Bentler (heute steht dort die Gemeindehalle). Die Gaststätte Henne, die in den 60er Jahren noch eine Postkarte ganz für sich hatte, ist längst geschlossen, das stattliche Bauwerk aber bis heute kaum verändert.

Die Brände

Es sieht sogar noch fast so aus wie im Erbauungsjahr 1901. Damals veränderte ein großer Brand Altenrüthen auf einen Schlag mehr als alle Abbrüche der 50er und 60er Jahre. Den Bränden im Dorf widmete sich Karl-Friedrich Hillesheim unter dem Titel „Feuer unterm Dach“. Aktenkundig wurde der erste Brand 1622. Seither gab es immer wieder kleinere und größere. Offene Feuer in den Häusern aus Fachwerk mit Stroh gedeckten Dächern waren im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich. „Steinhäuser waren nur etwas für Steinreiche“, erklärte Hillesheim den Hintergrund einer weiteren Redensart.

Die genaueren Ursachen für die Brände sind aber kaum überliefert. So sieht es auch bei dem Feuer 1901 aus. Seinen Ausgang jedoch nahm es auf dem Hof Dahlhoff. Ein starker Wind habe das Feuer dermaßen angefacht, dass sogar brennende Speckseiten durch die Gegend flogen, wie die Überlieferung besagt. Nie wieder aufgebaut wurde dieser Hof, der linker Hand des heutigen Vorplatzes der Gemeindehalle lag. Die Feuerwalze aber zog bis zur Kirche hin. Dort brannte es auch 1924, angeblich ausgelöst durch ein Weihrauchfass.

Immer wieder kam es auch in jüngerer Zeit zu Bränden. Besonders in Erinnerung ist vielen noch das Feuer in einer Scheune auf der Haar 1972 bei dem ein Mädchen zu Tode kam. 1992 verursachten dann zwei Kinder einen Brand des Kirchturms und 2006 legte ein nie gefasster Feuerteufel mehrere Feldscheunen in Schutt und Asche.

Der Sammler

Als „Jäger und Sammler“ bezeichnet sich Karl-Friedrich Hillesheim. Geboren in Altenrüthen, hat er den großen Teil seines Lebens in Münster verbracht. Seine Vorfahren waren bis 1908 Lehrer, Küster und Organist im Dorf. Jede seiner Ferien habe er hier bei seiner Tante im Haus Blohme verbracht, das er und seine beiden Brüder schließlich erbten. „Ich habe alles gesammelt, was mit Altenrüthen zusammenhängt und kann diesen Sammeltrieb nach der Pensionierung so richtig ausleben“, sagt Karl-Friedrich Himmelsheim auf die Frage nach dem Ursprung seiner „Schätze“. Zur Motivation äußert er wieder Bedenkenswertes: „Je mehr man sich mit einem Ort auskennt, desto mehr identifiziert man sich damit.“ Dabei und dabei miteinander ins Gespräch zu kommen ,will Hillesheim helfen – auch mit Blick auf die Wettbewerbsteilnahme „Unser Dorf hat Zukunft“.

Armin Obalski - derwesten.de


Höhe von Windrädern beschränken


Die erste Repoweringmaßnahme in der Windvorrangzone Altenrüthen ist durchgeführt und der neue 135 Meter hohe Mast überragt gut sichtbar alle älteren Exemplare. Dies war möglich, weil in dieser Vorrangzone keine Höhenbeschränkung für Windkraftanlagen vorgesehen ist. Dies möchte die CDU-Ortsunion Altenrüthen nun ändern: Sie beantragt, eine Höhenbegrenzung einzuführen, die sich an der jetzt errichteten Anlage mit einer Gesamthöhe von 150 Metern orientiert – weil nicht abzuschätzen sei, wie sich Windräder späterer Generationen dereinst entwickeln werden. Es könnten derzeit Anlagen mit 200 Meter Höhe und mehr beantragt werden, insbesondere wenn zurzeit bestehende Wohnrechte aufgegeben würden. Zudem beantragt die Ortsunion, bei künftigen Anträgen auf Repowering den Bürgern Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Antrag wird Thema der Ratssitzung am kommenden Donnerstag, 23. Januar, um 17.30 Uhr im Rathaus.

Quelle: derpatriot.de


Sportverein lädt zum Winterzauber


Liebe Sportsfreundinnen und -freunde,

wir laden Euch herzlich zu einem besonderen Erlebnis ein. Bei einer Laternenwanderung durch den Wildpark und die Tropfsteinhöhle werden uns Freunde des Vereins „Bilsteintal e.V.“ die Geheimnisse, Geschichten und Besonderheiten des Warsteiner Bilsteintals näher bringen.

In der „Großen Halle“ der Tropfsteinhöhle werden wir bei Lebkuchen, Spekulatius und Glühwein bzw. Kinderpunsch eine kleine Pause einlegen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Abendessen in der Waldwirtschaft.

Wir treffen uns am Samstag, 1. Februar 2014, um 17:00 Uhr an der Gemeindehalle.

Von dort werden wir in Fahrgemeinschaften zum Bilsteinpark nach Warstein fahren. Die Dauer der Wanderung/Führung beträgt ca. 2 Std. Warme Kleidung ist erforderlich! Die Teilnahme an der Wanderung mit Führung kostet 9,50 Euro für Erwachsene bzw. 6,50 Euro für Kinder. Das Abendessen kostet je nach Menüwunsch zwischen 10 und 15 Euro.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Die Anmeldung ist bei allen Vorstandsmitgliedern bis zum 25. Januar möglich. Kontaktdaten gibt's unter: Ansprechpartner

Nähere Informationen gibt es unter: www.bilsteintal.de

Der Vorstand des Sportvereins Altenrüthen


Klaus Müller tritt Schirk-Erbe an




„Es war ein großer Geburtstag“, blickte Vorsitzender Franz-Josef Schirk auf die Jubiläumsfeierlichkeiten zu dem 525. Geburtstag des Schützenvereins Altenrüthen im vergangenen Jahr zurück und dankte allen, die zu dem Gelingen des Königstreffens, des Kaiserschießens und des großen zweitägigen Festaktes in dem Dorf beigetragen haben. Diesen Meilenstein in der Vereinsgeschichte nahm Schirk auch zum Anlass, sich nach neun Jahren an der Spitze aus dem Vorstand zu verabschieden und den im vergangenen Jahr eingeleiteten Generationswechsel in der Vereinsführung weiter voranzubringen. Stehende Ovationen gab es für den scheidenden Vorsitzenden, auf den Klaus Müller folgt. „Ich mach mein Ding“, blickte Schirk mit den Worten Udo Lindenbergs dankbar auf die vergangenen neun Jahre. „Es war schön, von ihm zu lernen“, dankte Klaus Müller seinem Vorgänger mit Blick auf die gemeinsame Zeit im Vorstand. Ehrenvorsitzender Friedel Müller wusste ebenfalls die Arbeit zu würdigen, einstimmig folgten die Mitglieder seinem Antrag, Franz-Josef Schirk zum Ehrenmitglied des Vereins zu ernennen.

Eingangs der Versammlung galt ein besonderer Gruß des Vorsitzenden König Erich Fechner, Kaiser Reinhard Bödger, Ehrenvorsitzendem Friedel Müller, Geckkönig Andre Kettler, Pastor Dieter Moors, Ortsvorsteher Klaus Wiegelmann-Marx, Kreisoberst Bernhard Adams und den Vertretern der örtlichen Vereine. Das Schützenfest und zahlreiche weitere Termine von Schützenveranstaltungen auf Stadt- und Kreisebene und Prozessionen bis hin zu geselligen Aktivitäten hatte Klaus Müller in seinem Jahresbericht verzeichnet.

In diesem Jahr wird vom 28. bis 30. Mai Schützenfest gefeiert, bei der Verpflichtung von Festwirt und Kapellen setzt der Verein auf die Erfolgsgaranten der vergangenen Jahre.

Bei den weiteren Wahlen übernahm Daniel Schirk von Klaus Müller dessen bisheriges Amt als Geschäftsführer. Daneben gab es weitere Vorstandsämter zu besetzen, die Sieger der Vereinsmeisterschaften im Sportschießen zu ehren und die Jubilare 2014 bekanntzugeben (Bericht folgt).

Geplant ist auch ein Heimatabend zu der Dorfgeschichte mit Karl-Friedrich Hillesheim. 

Quelle: derpatriot.de


 Windräder in Altenrüthen




Alle Informationen zum Bau und den entstandenen Diskussionen der neuen Windkraftanlage oberhalb des Kumps finden sie unter dem neuen Menüpunkt: Initiativen. Die Seite soll einen Überblick über die Berichte der Presse und den aktuellen Stand der Initiativen geben. 


16 neue Messdiener stehen unter einem guten Stern



16 neue Messdiener verstärkten das Team im Kirchspiel Altenrüthen. Sie wurden in einem feierlichen Gottesdienst in ihr neues Amt eingeführt. Pastor Dieter Moors verwies dabei auf die Sterne als Symbol für die Messdiener.

Auch wenn bereits die zweite Kerze am Adventskranz angezündet wurde, stand der 2. Advent diesmal nicht im Vordergrund der Messe. Aus Drewer, Menzel und Altenrüthen versammelten sich viele Messdiener, um ihre neuen Mitglieder zu begrüßen. Nachdem die 24 Messdiener feierlich mit Kreuz und Stern eingezogen waren, richtete Pastor Dieter Moors die ersten Worte an sie. Der Stern sei ein Symbol für die Messdiener oder jeden, der einen christlichen Dienst verrichte, denn die Sterne bringen Licht in die Dunkelheit und spenden anderen Menschen ihre Lebensfreude. Am Beispiel einer Baustelle macht er deutlich, dass zwar alle Sterne gleich aussehen, jedoch jeder auf seiner eigenen Weise einzigartig ist. „Wenn nur ein einziger Stern fehlt, so verlieren die Nomaden ihre Orientierung“, erklärte Pastor Moors anschließend.

Werte von Glauben zu Gott

Angeblich sei der Stern Christus in viele verschiedene Stücke zersprungen und auf der Erde als Werte von Glauben zu Gott, Hoffnung zu allem Guten und Liebe zu den Mitmenschen gefallen. Genauso wie die Leuchtkraft haben auch die 16 Neuankömmlinge Mut zu ihrem Amt zu stehen.

Aus Altenrüthen treten Marcel Böckmann, Friedrich Clasen, Raphael Clasen, Jenna Friedrich, Jannis Müller, Reha Müller, Mareen Schulte-Steffens und Joy Wittig ihren Dienst an. Menzel wird von Nele Linnhoff verstärkt. Drewer kann sich über Franziska Berghoff, Moritz Budde, Fritz Köhne-Volland, Lina Oel, Nadja Oel und Anna Rötz freuen.

Nach der Messe klang der Sonntag noch in gemütlicher und gemeinschaftlicher Runde im Pfarrhaus aus.

Quelle: Johanna Frenz - derwesten.de