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Musikverein probt fleißig



Am Samstagabend wird es für die Musiker der „Harmonie“ Altenrüthen ernst: Dann präsentieren sie ihr Konzert „Night of the Proms“. Damit das gelingt, haben sie das Wochenende für intensive Proben genutzt. Bereits am Freitagabend stand eine Gesamtprobe auf dem Plan, am Samstag ging es in den einzelnen Registern weiter. Dafür bevölkerten sie sogar das Pfarrhaus. Zum Abschluss probten sie am Sonntag noch mal. Jetzt warten sie gespannt auf Samstag, 26. November, wenn „Blasmusik auf Pop“ trifft und um 19.30 Uhr das Konzert beginnt. Einlass ist ab 19 Uhr. Nach dem Konzert soll Advents- auf Schützenfeststimmung treffen, die Tanzmusikgruppe heizt dann nämlich ordentlich ein und hofft auf eine volle Tanzfläche. 

Altenrüthens Kirche bildet Ursprung vieler Pfarreien



Die Kirche des Monats ist im Oktober die St.-Gervasius-und-Protasius-Kirche Altenrüthen. Diese beiden Patrone deuten schon auf das hohe Alter der Kirche hin, sind sie doch überwiegend Namensgeber frühmittelalterlicher Kirchen. Altenrüthen als Urpfarrei ist so zusagen die Mutter vieler Pfarrgemeinden im Umland. Zu ihr gehörten die Gebiete der späteren Pfarreien Effeln, Meiste, Langenstraße, Rüthen, Belecke und Warstein. Heute gehören zur Pfarrgemeinde Altenrüthen noch die Kapellengemeinden Hemmern und Kellinghausen. Mit Drewer und Menzel entstand 1985 das Kirchspiel Altenrüthen.
Geschichte

Die erste Holzkirche stand hier bereits um das Jahr 750. Der heute älteste Teil ist der romanische Turm. Sein Untergeschoss stellt den Rest einer um 1000 errichteten Wehrkirche dar. Dessen Obergeschoss nutzten die Bewohner, um sich vor Angreifern zu schützen und zu verteidigen.

Um 1200 wurde Rüthen als befestigte Stadt gegründet. Nun war der Wehrturm nicht mehr nötig. Man riss den oberen Teil des Turmes ab, erneuerte ihn und baute eine größere Übergangskirche daran. Doch durch den 30-jährigen Krieg ist die Kirche so schwer beschädigt worden, dass das Kirchenschiff 1664 abgerissen werden musste.

Hier entstand nun bis 1669 die heutige Kirche, einem am gotischen Stil orientierter barocker Bau. Etwa zehn Jahre später besserte man den Turm aus.

Die Sakristei wurde 1755 bis 1757 hinter dem Hochaltar angebaut, das Südportal 1779 vorgezogen und mit einer kleinen Vorhalle versehen. Der Turm und die Kirche wurden durch eine Mauer getrennt, deren Fachwerkbauweise heute wieder von der Turmkapelle aus zu sehen ist. Der alte Haupteingang, der heute in die Kapelle führt, wurde zugemauert. Bis die Turmkapelle eingerichtet wurde, wurde das Untergeschoss des Turmes später sogar als Heizungskeller genutzt. Um die Kirche herum befindet sich auch heute noch der Friedhof mit dem angrenzenden Pfarrhaus.
Besonderheiten

Der Turm: Der untere Teil dient heute als Kapelle. Den oberen Teil kann man zu besonderen Anlässen besichtigen.

Die Orgel: Sie wurde von Orgelbaumeister Johannes Müller aus Hildesheim im Jahre 1783 gebaut.

Die Ausstattung: Sie stammt von dem Bildschnitzer Johann Axer, der 1750 aus Paderborn nach Altenrüthen kam. Die Altäre, Kanzel und Figurenschmuck sind größtenteils aus Holz. Er hat wohl Teile der älteren Ausstattung mitverwendet, in oft verspieltem Stil von Barock und Rokoko.

Der linke Seitenaltar: Der Altar trägt ein spätromanisches Kruzifix aus Holz, Messing und Silber, „Der Herrgott von Altenrüthen“. In die Brust des Herrn ist ein Kreuzpartikel eingesetzt. Das Kreuz war einst in der gesamten Umgebung sehr bekannt und wurde von vielen Wallfahrern und Kreuzbruderschaften bis 1870 verehrt. Noch heute wird das Kreuzerhöhungsfest am 14. September in Altenrüthen besonders gefeiert.

Die sieben Kniefälle/Fußfälle: Sie sind in der Mauer, die das alte Pfarrhaus umgibt, eingelassen. Es ist eine der ältesten Formen des Kreuzweges. Seit dem späten Mittelalter überbrachten Jerusalempilger die Art den Kreuzweg zu beten. Seinen Namen erhielt der Bittgang von der Gewohnheit, sich an den einzelnen Stationen mit beiden Knien gleichzeitig zu Boden fallen zu lassen. Er wurden zum Totengebet und zu den Feiertagen in der Fastenzeit gebetet.

Quelle: derwesten.de

Altenrüthens Kinder sind kleine Forscher

Mit viel Ausdauer und Engagement begleiten die Pädagogen im Kindergarten „Zwergenland“ Altenrüthen die Kinder auf ihrer spannenden Entdeckungsreise durch den Alltag. Erneut erhält die Einrichtung dafür die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“.

„Kennst du den Baum?“ lautete der Name des Projektes, mit dem sich die Einrichtung zum zweiten Mal zertifizierte. Zunächst setzten sich die Kinder mit der Frage auseinander „Was ist ein Baum?“. In der Kinderkonferenz ergaben sich aufeinander folgende Schwerpunkte: „Wie ist ein Baum aufgebaut?“, „Wie unterscheidet man die Bäume?“, „Wie ernährt sich ein Baum?“, „Der Baum im Laufe der Jahreszeiten“, „Der Baum als Lebensraum“, „Wofür benötigen wir Menschen den Baum?“.

Bei den einzelnen Aktionen wurden die Besonderheiten verschiedener Bäume mit allen Sinnen erfasst, mit kleinen Experimenten selbst entdeckt und im übertragenen Sinn spielerisch vertieft. Von jedem Baum lernten die Kinder Besonderheiten kennen. Sie fanden ganz spezielle Eigenschaften und Fähigkeiten eines Baumes heraus. Unter anderem wurden Birken angezapft, das daraus gewonnene Birkenwasser haben die Kinder mit Begeisterung probieren können.

Kooperationspartner waren auch für dieses Projekt unabdingbar. Am Tag des Baumes wurde der Baum des Jahres, die Winterlinde, in Altenrüthen neu gepflanzt. Sie hat ihren Standort am Rande des Sportplatzes bekommen (wir berichteten). Nur mit tatkräftiger Unterstützung des städtischen Bauhofs konnte diese Aktion gelingen. Ranger und Naturparkbotschafter Klaus-Dieter Hötte konnte bei einer Wald-Exkursion die Familien für das Thema begeistern.

„Kinder sind Forscher von Geburt an – sie wollen ihre Welt verstehen“, erläutert Leiterin Katrin Biene stellvertretend für das Kindergarten-Team. „Als Lernbegleiter ist es für uns wichtig, den Kindern Raum und Zeit zu geben, ihre Welt mit allen Sinnen zu entdecken und zu erforschen.“ Kinder seien aktive Gestalter ihrer Lern- und Entwicklungsprozesse, die sich ihr Wissen selbst konstruierten und Fähigkeiten in der Auseinandersetzung erwerben würden.
Der Neugier freien Lauf gelassen

Während der Exkursionen, bei Spaziergängen, bei den Waldtagen, beim Beobachten und Dokumentieren der Ereignisse konnten die Kinder ihrer Neugierde freien Lauf lassen. Ausgestattet mit diversem Material wie Lupen und Bestimmungsbüchern hatten sie die Möglichkeit, ihren individuellen Beobachtungen auf den Grund zu gehen. „Wir unterstützen die Kinder in diesen Prozessen um Antworten auf ihre Fragen zu finden. Jedes Kind sollte dabei seine individuellen Erfahrungen machen können“, betont Katrin Biene. Neues Wissen müsse dabei an Vorerfahrungen anknüpfen. Aufgabe der Erzieherinnen sei es, die Kinder in diesem Selbstlernprozess dem Alter angemessen zu begleiten.

Überdurchschnittlich gut ist das Ergebnis der Zertifizierung. Bei der Beantwortung der Fragebögen hat die Einrichtung 93 Prozent erreicht – der Durchschnitt liegt bei 74 Prozent. Die Pädagoginnen der Einrichtung bilden sich regelmäßig fort, um mit den Kindern auf Entdeckungsreise durch die Welt der Naturwissenschaften, Mathematik oder Technik zu gehen. Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen beobachten und erforschen sie Phänomene in ihrem Alltag. Dabei werden auch eine Reihe weiterer Kompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen wie lernmethodische Kompetenz, Sprach- und Sozialkompetenz, Feinmotorik und ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke gefördert.
Immer neue Herausforderungen

„Während unserer weiteren Tätigkeit als Pädagogen werden wir mit vielen weiteren Kindern den Dingen forschend auf den Grund gehen. Es werden immer neue Fragen entstehen die es gilt zu erforschen – kurzum es warten viele Herausforderungen auf uns“, berichtet Katrin Biene.

Quelle: derwesten.de



Dorfgemeinschaft lädt zum Erntedank




Um die Tradition des Erntedankfestes aufleben zu lassen, lädt die Dorfgemeinschaft im Anschluss an den Erntedankgottesdienst am Samstag, 08.10.2016 zum gemütlichen Beisammensein in das Dorfgemeinschaftshaus ein. Neben Getränken ist auch für eine warme Mahlzeit gesorgt.


"Dei Snoadlöiper wäerd buim Altenrüthsken Snoadgangk paohläset"


Der Schnadgang ist in Altenrüthen ein Volksfest, das auf tatsächliche Grenzstreitigkeiten zwischen den benachbarten Orten zurück zu führen ist. Grenzbegehungen waren im Mittelalter und in der frühen
Neuzeit besonders dann nötig, wenn es Streit zwischen zwei Gemeinden bezüglich Ihrer Grenzen gab.
Nachdem durch die Entstehung des Katasterwesens diese Art der Grenzbegehungen überflüssig wurden,
entstand aus der Tradition ein Fest.
 
Am 03. September 2016 wollen wir erneut die hiesige Schnad abgehen, und mit Delegationen der Grenznachbarn die heutigen Beziehungen bekräftigen.
 
Der Weg der Schnad ist auf der beiligenden Karte gekennzeichnet. Für das leibliche Wohl ist an diesem Tag 
bestens gesorgt.
 
Folgender Zeitplan ist vorgesehen:
 
09:00 Uhr Treffen in der Kirche / Segen durch Pastor Gosmann / Beginn des Schnadgangs 
ca. 10:00 Uhr Treffen mit den Abordnungen aus Rüthen und dem Bürgermeister 
ca. 11:30 Uhr Treffen mit der Abordnung aus Kallenhardt 
ca. 13:00 Uhr Treffen mit der Abordnung aus Suttrop mit anschl. Mittagsrast an der Glennebrücke
ca. 16:00 Uhr Treffen mit der Abordnung aus Drewer 
ca. 17:00 Uhr Eintreffen an der Schützenhütte und Ausklang
 
Der Schützenverein Altenrüthen und der Ortsvorsteher laden alle Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich ein.
Wir würden uns freuen, Sie alle an unserem Schnatgang begrüßen zu können und bitten: “Machen Sie mit!!!“

Um 12.00Uhr besteht die Möglichkeit von der Gemeindehalle aus mit dem Planwagen die Mittagsrast an der Glennebrücke zu erreichen, sowie den Abschlusspunkt an der Schützenhütte, an der der gesellige Ausklang erfolgt.


Kirche schließt Pfarrbüro 


Der Pastoralverbund Rüthen hat sein Pfarrbüro in Altenrüthen aufgegeben. „Die Nachfrage war zuletzt gering. Viele erledigen ihre Anliegen telefonisch oder kommen ins Pfarrbüro nach Rüthen“, sagte Pastor Bernd Götze am Dienstag im Gespräch mit unserer Zeitung. Zuletzt hatte das Altenrüthener Büro nur noch mittwochs eine halbe Stunde lang geöffnet. Am heutigen Mittwoch wird es seine Türen bereits nicht mehr öffnen.

Gemeindemitglieder müssen sich künftig an das Pastoralverbundsbüro in Rüthen wenden, das dienstags von 9 bis 11 Uhr, mittwochs von 15 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 10 Uhr geöffnet hat. Telefonisch ist es erreichbar unter (0 29 52) 9 70 69 90.

Des Weiteren gibt es noch Pfarrbüros in Kallenhardt (dienstags 16 bis 17 Uhr, 02902 9 12 18 38) und Oestereiden (donnerstags 17 bis 18 Uhr, 02954 4 29)

 





Strahlende Majestäten beim Kinderschützenfest in Altenrüthen



Beim Kinderschützenfest am 02.07.2016 gelang es Ben Müller in der Kindergarten Altersklasse die Königswürde zu erringen. Zur Königin wähle er seine Freundin Anni Schirk. In der Alterklasse der Schulkinder warf Robin Friedrich den Vogel von der Stange und wählte Christine Becker zu seiner Köngin.
Bei Kaffee, Kuchen und Blasmusik verlebten alle Erwachsenen und Kinder einen schönen Nachmittag. Der Festumzug wurde begleitet vom Musikverein "Harmonie". 
Beim abendlichen Public Viewing an der Schützenhütte kamen die Erwachsenen voll auf ihre Kosten, und feierten bis in die frühen Morgenstunden den Sieg der deutschen Elf gegen Italien.

Alle Bilder zum Fest finden sie unter: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1029800927108028.1073741838.676590409095750&type=1&l=1243df25e1


60 Jahre Sportverein Altenrüthen -  nur Fußball spielt man nicht mehr


Ganz dem Fußball verschrieben hatten sich die Männer, die vor 60 Jahren den Sportverein Altenrüthen gründeten. Diese Zeiten sind längst vorbei, denn heute präsentiert der SV ein breit gefächertes Angebot sportlicher Aktivitäten, bei dem nur eines fehlt: Der Fußball. Die Neustrukturierung war jedoch nötig, um den Verein zu retten: „Beim letzten Jubiläum hat man schon gemerkt, dass der Verein ohne Fußballmannschaft und aufgrund von Nachwuchsmangel auf schwierige Zeiten zusteuerte“, erinnert sich Hartmut Modes, 2. Vorsitzender, dem die Neubelebung des Vereins im Jahr 2007 zu verdanken ist.

„Damals hat sich ein Vorstand zusammengefunden, der neue Wege gehen wollte“, erklärt er. Weg vom reinen Fußballverein, hin zum Freizeit- und Breitensport, lautete damals die Devise. „Wir haben versucht, ein attraktives Kursprogramm aufzubauen – dieses zieht Teilnehmer weit über die Ortsgrenzen hinaus an.“ Das liegt auch an der Qualität der Kurse: „Wir sind immer bemüht, qualifizierte Kursleiter zu bekommen“, betont Modes, macht ebenso klar, dass die Montags-Turnerinnen und die Alten Herren über das vergangene Jahrzehnt hinaus ein wichtiger Grundpfeiler des Vereins gewesen sind.
Vom Kartenspiel zum Fußball

Letztere sind ein Überbleibsel der Fußball-Abteilung, mit der vor 60 Jahren alles anfing. Eines der Gründungsmitglieder, das vor 60 Jahren mit den Anstoß gab, damit der Ball rollt, war Adolf Blecke. Entstanden war die Idee der Vereinsgründung beim Kartenspiel, als Blecke mit Adolf Radin, Norbert Radin und Rainer Gockel zusammen saß. Warum gründen wir im Dorf nicht einen Fußballverein, fragten sie sich damals.

Zunächst ging es darum, den passenden Platz zu finden. „Der einzig geeignete Ort war die Wiese von Anton Klaus, er hat sich bereit erklärt, das Grundstück zu tauschen“, erläutert Blecke. Zum Ausgleich erhielt dieser ein Siedlungsgrundstück im Bruch. Der Platz wurde dem SV, der sich am 25. Juni 1956 gründete, wobei Heiner Fritz der Gründungsvorsitzende wurde, von der Gemeinde Altenrüthen verpachtet unter der Bedingung, dass die Schule diesen ebenfalls benutzen durfte.

Der zweite 1. Vorsitzende des SV und Nachfolger von Heiner Fritz wurde Reinhard Gockel, dessen Ehefrau die treueste Anhängerin des Vereines war, diesem bei jedem Auswärtsspiel hinterher reiste.

„Wir haben praktisch nur an den Wochenenden gespielt“, erzählt Blecke von den Anfängen. Ein regelmäßiges Training fand damals nicht statt. „Wir sind auch in der Woche mal zusammen gekommen, wenn wir Zeit hatten, aber im Grunde gab es kein Training.“ Dass man damals 1. Kreisliga spielte, hört sich nur gut an: „Das war die unterste Liga.“ Schlecht spielten die Altenrüthener aber nicht. „Wir haben immer die Pokale geholt.“

Die Elfmeter musste immer Heinz Radin schießen, der nur einmal bei einem Spiel in Kallenhardt einen Elfmeter verschoss: Am Vorabend war er Vater geworden.
Ehrenamtspreis erhalten

Nach den Spielen hatten die Sportler die Möglichkeit, sich in einem Raum in der Schule zu duschen und umzuziehen - das war schon Luxus, denn in den Anfängen ging es bei „Pils“ in die Waschküche.

Später machte man sich im Keller der Gaststätte Henne einen Raum fertig, bevor es in die Schule ging.

Diese Zeiten sind längst vorbei. Die Duschräume im heutigen Kindergarten werden längst anderweitig genutzt. Trotzdem steht der Sportverein gut da – und ist bestens gerüstet für die Zukunft, was im vergangenen Jahr auch mit dem Ehrenamtspreis des Kreises Soest honoriert wurde. „Das hat uns bestärkt, das wir auf dem richtigen Weg sind“, meint Hartmut Modes.

Tanja Frohne - derwesten.de


Diebe schlugen 3 mal zu

In der Nacht zu Mittwoch wurden auf der Altenrüthener Straße insgesamt an drei Transportern die Heckscheiben eingeschlagen. Aus den Fahrzeugen entwendeten die Diebe gezielt Werkzeugmaschinen im Wert von mehreren tausend Euro. Die Taten ereigneten sich nach ersten Ermittlungen im Zeitraum von Dienstagabend 20:30 Uhr bis Mittwochmorgen 05:45 Uhr. Die Kriminalpolizei in Warstein sucht Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder verdächtige Fahrzeuge geben können. Telefon: 02902-91000. (fm) 
Rückfragenvermerk für Medienvertreter:

Kreispolizeibehörde Soest
Pressestelle Polizei Soest
Telefon: 02921 - 9100 5300
E-Mail: pressestelle.soest@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/soest

Vorlesenachmittag für Sommer geplant



Ein Vorlesenachmittag im Sommer soll ein Höhepunkt rund um das „offene Bücherregal“ im Dorfgemeinschaftshaus Altenrüthen sein. Tanja Frohne wird Kindern und Jugendlichen vorlesen. Sie hat sich dafür schon einige Geschichten zurechtgelegt.

„Grundsätzlich erfreut sich das Bücherequipment weiter zunehmender Beliebtheit“, sagt Petra Blecke. Sie deckt zusammen mit Bärbel Eigemeier und Isabell Modes die Öffnungszeiten ab, in denen Bücher oder Zeitschriften ausgesucht und angelesen werden können. „Wir können mehr Interessierte und weiteres Lesematerial verkraften und wer mitmachen will sei herzlich eingeladen, unser Team zu bereichern.“

Jeden ersten und dritten Dienstag von 15 bis 17 Uhr, am zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr und zu den Öffnungszeiten des Vereinsheims können Interessierte vorbeikommen. Romane, Sachbücher, Fachzeitschriften und Gesellschaftsspiele finden sich in den Regalen. Die Ausleihe ist kostenlos.

„Es ist schön, wenn die Räumlichkeiten durch die Dorfgemeinschaft mit Leben erfüllt werden - das ist genau unser Ziel“, sagt der Vereinsvorsitzende Claus Wiegelmann-Marx. Vorrang habe, dass die Räume für die Dorfgemeinschaft erhalten und genutzt werden. Der Getränkeumsatz trage lediglich dazu bei, die Kosten auszugleichen. Die Räume stehen örtlichen Vereinen und Gruppen für Treffen, Aktionen und Events zur Verfügung. „So könnte sich auch ein Lesezirkel treffen.“


Klaus Müller erledigt Adler



„Oben bleibt der Vogel jedenfalls nicht“, erklärte Klaus Müller beim Vogelschießen in Altenrüthen. „Das ist mein Plan – einen Plan B gibt es nicht“, erklärte der Vorsitzende des Schützenvereins und machte sich selbst an die Umsetzung, nachdem eine Zeit lang Flaute am Gewehr geherrscht hatte. Und siehe da: Auf einmal gesellten sich zwei, drei weitere Schützen zu ihm unter die Stange, die Schießwillen bewiesen. Doch weder Michael Müller, noch Wolfgang Radin oder Markus Helle war Erfolg beschieden. Klaus Müller selbst erledigte mit dem 132. Schuss den noch recht kompakten Adler.

„Papa, jetzt haben wir das Theater zugange“, raunte Klaus Müller später bei der Gratulationsrunde seinem Vater Friedel, seines Zeichens Ehrenvorsitzender des Schützenvereins, ins Ohr. Doch ganz ernst gemeint war das mit dem Theater kaum, schließlich weiß der 43-Jährige selbst nur zu gut, was es heißt und wie viel Spaß es macht König zu sein. Bereits vor einigen Jahren hatte er schon einmal den Vogel abgeschossen.

„Das darf ja wohl nicht wahr sein“, staunte Ehefrau und Königin Katja, nachdem sie die freudige Nachricht bekommen hatte. Mit zur Familie gehören außerdem Jan (16) und Ben (3). Um eines jedenfalls braucht sich der vom Beamten bei der Post zum König avancierte Klaus Müller keine Sorgen zu machen: „Ich trage für dich die Post aus“, versprach im Überschwang der Gefühle Alfons Wolf.

Bei diesen (Glücks-)Gefühlen schwang auch ein wenig Erleichterung mit. Während der nunmehrige Ex-König Mark Wiegelmann schon mit dem ersten Schuss die Krone, Oberst Ralf Schulte-Steffens mit dem 22. den Apfel und dann Michael Müller mit dem 31. Schuss das Zepter zu Boden geholt hatte, herrschte unter dem strahlend blauen Frühlingshimmel Flaute – am Gewehr jedenfalls. Dass die Schießoffiziere Christoph Adams und Andre Kettler dieses zwischendurch austauschen mussten, hatte jedenfalls nichts mit einem ungestümen Andrang zu tun.

Noch einer der Mutigsten war Michael Hüske, allerdings ging diesem Markus Denkler als sein Lieblings-Schießpartner von der Fahne. Schon beschrieb Mark Wiegelmann das Horrorszenario von „Stündlich ein Schuss“ und sogar Pastor Stefan Gosmann wurden schon gute Chancen auf die Königswürde vorhergesagt – wenn er denn nur schießen würde. „Eine Königin finde ich für Sie – das kann ich“, bot Eric Fechner Hilfe an.

Dann aber wurde es Klaus Müller zu bunt: „Mach das Gewehr mal scharf“, wies er Schießoffizier Christoph Adams an. Gesagt, getan – und der Rest ist Schützenfestgeschichte.


Schützenfest in Altenrüthen 2016


Vom 04. Mai bis zum 06. Mai 2016 feiern der Schützenverein Altenrüthen sein Schützenfest. Dazu laden wir alle Einwohner von Altenrüthen und natürlich alle Gäste von nah und fern herzlich ein. Folgender Ablauf ist dazu vorgesehen:


Kinder freuen sich über eigenen Baum

Stark wie ein Baum – so möchten sie werden, die Kinder des Kindergartens Zwergenland Altenrüthen. Und so singen sie auch davon. Das Lied von Stephen Janetzko gehört zu dem Projekt „Kennst du den Baum?“, das seit einiger Zeit im Kindergarten läuft. Jetzt haben die rund 50 Kinder aus dem Zwergenland sogar einen eigenen, richtigen Baum. Marcus Buchholz, Leiter des städtischen Bauhofs, pflanzte ihn gestern für sie.

Es handelt sich um den Baum des Jahres 2016, eine Winterlinde, die passend am Tag des Baumes ihren neuen Standort am Sportplatz in Altenrüthen fand. Auf dem eigentlichen Kindergartengelände war dafür zu wenig Platz. Dafür haben die Kinder jetzt immer eine gute Gelegenheit, ihren Baum bei einem kleinen Ausflug zu besuchen. Besonders Theo wird sich sicher gut an diesen Tag erinnern, feierte er doch gestern seinen dritten Geburtstag. Außerdem trägt er den Vornamen des ersten Paten eines Baumes des Jahres in Deutschland: Der damalige Bundespräsident Theodor Heuss pflanzte diesen 1952 in Bonn.

Zwergenland-Leiterin Katrin Biene berichtete den Kindern von der besonderen Rolle von Bäumen nicht nur in und für die Natur: „Sie dienen als Treffpunkt, markieren Grenzpunkte und sind dabei dauerhafter als Grenzsteine; Bäume werden gepflanzt wenn jemand heiratet oder wenn ein Kind geboren worden ist.“ Doch die Winterlinde spielt noch eine besondere Rolle, wie ihr volkstümlicher Name Bienenweide verrät, liefert sie den nützlichen Insekten reichlich Nahrung.

„Wir werden unseren Baum ganz oft besuchen“, versprach Katrin Biene. Denn jedem Kind gehört er ein wenig. Symbol dafür sind die Schilder, die alle Mädchen und Jungen bekamen und auf denen neben dem eigenen Namen „Ich bin ein Winterlinden-Pate“ steht.
Antworten auf Kinderfragen

Bei dem Baum-Projekt erhalten die Kinder Antworten auf Fragen wie „Woraus besteht ein Baum?“, „Wofür brauchen wir Menschen Bäume?“ oder „Welche Tiere brauchen den Baum?“. Als Experiment haben sie sogar schon süßes Birkenwasser gezapft und probiert. All das dient der Erneuerung des Zertifikates als Haus der kleinen Forscher. „Dafür sind Fortbildungen für die Mitarbeiter, aber auch Projekte erforderlich“, berichtet Katrin Biene. Und da man sowieso viel Zeit in der Natur verbringe, könne man auch gut das Angenehme und das Nützliche verbinden.

Armin Obalsk

Kinder freuen sich über ihren eigenen Baum | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/warstein/kinder-freuen-sich-ueber-ihren-eigenen-baum-aimp-id11769713.html#plx605233105
Stark wie ein Baum – so möchten sie werden, die Kinder des Kindergartens Zwergenland Altenrüthen. Und so singen sie auch davon. Das Lied von Stephen Janetzko gehört zu dem Projekt „Kennst du den Baum?“, das seit einiger Zeit im Kindergarten läuft. Jetzt haben die rund 50 Kinder aus dem Zwergenland sogar einen eigenen, richtigen Baum. Marcus Buchholz, Leiter des städtischen Bauhofs, pflanzte ihn gestern für sie.

Es handelt sich um den Baum des Jahres 2016, eine Winterlinde, die passend am Tag des Baumes ihren neuen Standort am Sportplatz in Altenrüthen fand. Auf dem eigentlichen Kindergartengelände war dafür zu wenig Platz. Dafür haben die Kinder jetzt immer eine gute Gelegenheit, ihren Baum bei einem kleinen Ausflug zu besuchen. Besonders Theo wird sich sicher gut an diesen Tag erinnern, feierte er doch gestern seinen dritten Geburtstag. Außerdem trägt er den Vornamen des ersten Paten eines Baumes des Jahres in Deutschland: Der damalige Bundespräsident Theodor Heuss pflanzte diesen 1952 in Bonn.

Zwergenland-Leiterin Katrin Biene berichtete den Kindern von der besonderen Rolle von Bäumen nicht nur in und für die Natur: „Sie dienen als Treffpunkt, markieren Grenzpunkte und sind dabei dauerhafter als Grenzsteine; Bäume werden gepflanzt wenn jemand heiratet oder wenn ein Kind geboren worden ist.“ Doch die Winterlinde spielt noch eine besondere Rolle, wie ihr volkstümlicher Name Bienenweide verrät, liefert sie den nützlichen Insekten reichlich Nahrung.

„Wir werden unseren Baum ganz oft besuchen“, versprach Katrin Biene. Denn jedem Kind gehört er ein wenig. Symbol dafür sind die Schilder, die alle Mädchen und Jungen bekamen und auf denen neben dem eigenen Namen „Ich bin ein Winterlinden-Pate“ steht.
Antworten auf Kinderfragen

Bei dem Baum-Projekt erhalten die Kinder Antworten auf Fragen wie „Woraus besteht ein Baum?“, „Wofür brauchen wir Menschen Bäume?“ oder „Welche Tiere brauchen den Baum?“. Als Experiment haben sie sogar schon süßes Birkenwasser gezapft und probiert. All das dient der Erneuerung des Zertifikates als Haus der kleinen Forscher. „Dafür sind Fortbildungen für die Mitarbeiter, aber auch Projekte erforderlich“, berichtet Katrin Biene. Und da man sowieso viel Zeit in der Natur verbringe, könne man auch gut das Angenehme und das Nützliche verbinden.

Armin Obalsk

Kinder freuen sich über ihren eigenen Baum | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/warstein/kinder-freuen-sich-ueber-ihren-eigenen-baum-aimp-id11769713.html#plx605233105
Stark wie ein Baum – so möchten sie werden, die Kinder des Kindergartens Zwergenland Altenrüthen. Und so singen sie auch davon. Das Lied von Stephen Janetzko gehört zu dem Projekt „Kennst du den Baum?“, das seit einiger Zeit im Kindergarten läuft. Jetzt haben die rund 50 Kinder aus dem Zwergenland sogar einen eigenen, richtigen Baum. Marcus Buchholz, Leiter des städtischen Bauhofs, pflanzte ihn gestern für sie.

Es handelt sich um den Baum des Jahres 2016, eine Winterlinde, die passend am Tag des Baumes ihren neuen Standort am Sportplatz in Altenrüthen fand. Auf dem eigentlichen Kindergartengelände war dafür zu wenig Platz. Dafür haben die Kinder jetzt immer eine gute Gelegenheit, ihren Baum bei einem kleinen Ausflug zu besuchen. Besonders Theo wird sich sicher gut an diesen Tag erinnern, feierte er doch gestern seinen dritten Geburtstag. Außerdem trägt er den Vornamen des ersten Paten eines Baumes des Jahres in Deutschland: Der damalige Bundespräsident Theodor Heuss pflanzte diesen 1952 in Bonn.

Zwergenland-Leiterin Katrin Biene berichtete den Kindern von der besonderen Rolle von Bäumen nicht nur in und für die Natur: „Sie dienen als Treffpunkt, markieren Grenzpunkte und sind dabei dauerhafter als Grenzsteine; Bäume werden gepflanzt wenn jemand heiratet oder wenn ein Kind geboren worden ist.“ Doch die Winterlinde spielt noch eine besondere Rolle, wie ihr volkstümlicher Name Bienenweide verrät, liefert sie den nützlichen Insekten reichlich Nahrung.

„Wir werden unseren Baum ganz oft besuchen“, versprach Katrin Biene. Denn jedem Kind gehört er ein wenig. Symbol dafür sind die Schilder, die alle Mädchen und Jungen bekamen und auf denen neben dem eigenen Namen „Ich bin ein Winterlinden-Pate“ steht.
Antworten auf Kinderfragen

Bei dem Baum-Projekt erhalten die Kinder Antworten auf Fragen wie „Woraus besteht ein Baum?“, „Wofür brauchen wir Menschen Bäume?“ oder „Welche Tiere brauchen den Baum?“. Als Experiment haben sie sogar schon süßes Birkenwasser gezapft und probiert. All das dient der Erneuerung des Zertifikates als Haus der kleinen Forscher. „Dafür sind Fortbildungen für die Mitarbeiter, aber auch Projekte erforderlich“, berichtet Katrin Biene. Und da man sowieso viel Zeit in der Natur verbringe, könne man auch gut das Angenehme und das Nützliche verbinden.

Armin Obalsk

Kinder freuen sich über ihren eigenen Baum | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Stark wie ein Baum – so möchten sie werden, die Kinder des Kindergartens Zwergenland Altenrüthen. Und so singen sie auch davon. Das Lied von Stephen Janetzko gehört zu dem Projekt „Kennst du den Baum?“, das seit einiger Zeit im Kindergarten läuft. Jetzt haben die rund 50 Kinder aus dem Zwergenland sogar einen eigenen, richtigen Baum. Marcus Buchholz, Leiter des städtischen Bauhofs, pflanzte ihn gestern für sie.

Es handelt sich um den Baum des Jahres 2016, eine Winterlinde, die passend am Tag des Baumes ihren neuen Standort am Sportplatz in Altenrüthen fand. Auf dem eigentlichen Kindergartengelände war dafür zu wenig Platz. Dafür haben die Kinder jetzt immer eine gute Gelegenheit, ihren Baum bei einem kleinen Ausflug zu besuchen. Besonders Theo wird sich sicher gut an diesen Tag erinnern, feierte er doch gestern seinen dritten Geburtstag. Außerdem trägt er den Vornamen des ersten Paten eines Baumes des Jahres in Deutschland: Der damalige Bundespräsident Theodor Heuss pflanzte diesen 1952 in Bonn.

Zwergenland-Leiterin Katrin Biene berichtete den Kindern von der besonderen Rolle von Bäumen nicht nur in und für die Natur: „Sie dienen als Treffpunkt, markieren Grenzpunkte und sind dabei dauerhafter als Grenzsteine; Bäume werden gepflanzt wenn jemand  heiratet oder wenn ein Kind geboren worden ist.“ Doch die Winterlinde spielt noch eine besondere Rolle, wie ihr volkstümlicher Name Bienenweide verrät, liefert sie den nützlichen Insekten reichlich Nahrung.

„Wir werden unseren Baum ganz oft besuchen“, versprach Katrin Biene. Denn jedem Kind gehört er ein wenig. Symbol dafür sind die Schilder, die alle Mädchen und Jungen bekamen und auf denen neben dem eigenen Namen „Ich bin ein Winterlinden-Pate“ steht.
Antworten auf Kinderfragen

Bei dem Baum-Projekt erhalten die Kinder Antworten auf Fragen wie „Woraus besteht ein Baum?“, „Wofür brauchen wir Menschen Bäume?“ oder „Welche Tiere brauchen den Baum?“. Als Experiment haben sie sogar schon süßes Birkenwasser gezapft und probiert. All das dient der Erneuerung des Zertifikates als Haus der kleinen Forscher. „Dafür sind Fortbildungen für die Mitarbeiter, aber auch Projekte erforderlich“, berichtet Katrin Biene. Und da man sowieso viel Zeit in der Natur verbringe, könne man auch gut das Angenehme und das Nützliche verbinden.

Armin Obalski - derwesten.de


Auf den Spuren bekannter Auswanderer



Schwester Angelika und Dr. Theodor Canisius - zwei berühmte Auswanderer, die aus Altenrüthen stammen, hat Karl-Friedrich Hillesheim ausgemacht.

Schon seit über zehn Jahren hat sich Karl-Friedrich Hillesheim, der sich selbst als Jäger und Sammler der Heimathistorie bezeichnet, in die Geschichte der Altenrüthener Auswanderer verbissen. Über seine Ergebnisse berichtete der Heimatforscher im Rahmen des Heimatnachmittages, zu dem die Dorfgemeinschaft eingeladen hatte.

So wie heute Flüchtlinge aus den Krisengebieten nach Europa kommen, waren es die Europäer, und dabei vornehmlich die Deutschen, die im 19. Jahrhundert nach Amerika aufbrachen. Wirtschaftliche Not und Missernten, aber auch der Wunsch, sich vor der dreijährigen Wehrpflicht zu drücken, führten zu diesem Exodus. Fünf bis sieben Millionen Auswanderer aus Deutschland packten im 19. Jahrhundert ihr Hab und Gut – logisch war für Hillesheim, dass darunter auch Altenrüthener gewesen sein müssen. Vor allem, da es im Familienbesitz ein Kästchen mit alten Fotos gab, von denen es immer hieß: „Das sind amerikanische Verwandte.“

Die Recherchen gestalteten sich zeitintensiv und schwierig. Internet-Datenbanken, das Landesarchiv Münster, Stadtarchiv Rüthen und das Kreisarchiv Soest, in dem Hillesheim über 5000 Blatt Akten des ehemaligen Landratsamtes Lippstadt wälzte, wurden durchforstet. Sechs Auswanderer waren hier verzeichnet – ein schwaches Ergebnis, wie der Heimatforscher bedauerte. „Ich war enttäuscht von der Recherche, aber nicht davon, welche berühmten Menschen es in Altenrüthen gibt“, so Hillesheim.

Schwester Angelika

Denn immerhin auf zwei Altenrüthener stieß er, die in Amerika Geschichte schrieben. Die eine ist Theresia Ratte, die im Alter von 20 Jahren als Schwester Angelika in den Orden der Franziskanerinnen eingetreten war. Im Mutterhaus des Ordens in Münster erfuhr Hillesheim, dass Schwester Angelika 1875 zusammen mit 19 Mauritzer Franziskanerinnen von Rotterdam aus in die Neue Welt übersetzte, um in Illinois im Gesundheitswesen Aufbauhilfe zu leisten. Sie war die erste Oberin der Franziskanerinnen in Amerika, baute das Mutterhaus in Springfield auf und begleitete und organisierte den Aufbau von acht Krankenhäusern, die heute noch Bestand haben. Wohl fühlte sie sich in der neuen Heimat nicht, schrieb an ihre Oberin in Münster: „Von Amerika aus wird der Weg zum Himmel wohl kürzer sein.“ 1880 kehrte sie nach Münster zurück, wo sie die Leitung der Kinderabteilung im Franziskus-Hospital übernahm.

Dr. Theodor Canisius

Den zweiten bekannten Auswanderer muss sich Altenrüthen mit Allendorf bei Sundern teilen, beansprucht doch auch dieser Ort Dr. Theodor Canisius für sich. 1849/50 soll dieser als Medizinstudent ausgewandert sein, promovierte 1855 in Amerika und erwarb die amerikanische Staatsbürgerschaft. Er war als Journalist und Zeitungsverleger tätig, war Freund und Biograph Abraham Lincolns und versuchte sich in der Landwirtschaft. „Dabei fiel er voll auf den Bauch“, erläuterte Hillesheim. Erfolgreicher war er wohl als Konsul in Wien, Bristol, später dann als Konsular-Agent in Geestemünde und auf Samoa.

Das Problem: In 15 Jahren Recherche hat Hillesheim noch nicht herausgefunden, ob Canisius wirklich aus Altenrüthen stammt, gibt es doch einen Namensvetter in Allendorf. Hier sind bereits mehrere Artikel über den bekannten „Sohn“ erschienen. Auch die Nachfrage im Staatsarchiv in Wien war nicht befriedigend. Denn hier gibt es einen Bericht, der Rückschlüsse auf Canisius’ Geburtsjahr auf 1827 festlegen würde – doch damit wäre er weder der Altenrüthener noch der Allendorfer Theodor Canisius. Die Suche geht also weiter.

Tanja Frohne - derwesten.de

 


Ausflug zur Arena auf Schalke



Der Schützenverein Altenrüthen e.V. und die Brauerei Veltins bieten einen gemeinsamen Ausflug für alle Interessierten an. Am Samstag, 02.04.2016 fährt der Bus um 11.00 Uhr von der Gemeindehalle zur Arena auf Schalke. Gegen 13.30 Uhr besichtigen wir die Arena, anschließend findet geselliges Beisammensein in der Veltins VIP Lounge statt, bevor der Bus gegen 18.00 Uhr wieder Richtung Altenrüthen fährt.


Positive Dorfentwicklung gut für die Stadt

Angezapft ist im Dorfgemeinschaftshaus in Altenrüthen – der rein ehrenamtlich betriebenen früheren Braustube – zwar schon seit sechs Wochen, seit gestern jedoch auch offiziell. Landrätin Eva Irrgang, Bürgermeister Peter Weiken sowie die Landtagsabgeordneten von SPD und CDU, Marlies Stotz und Werner Lohn, betätigten sich Freitagnachmittag symbolisch als Hahnführer hinter dem Tresen.

Die eigentliche Arbeit aber leisteten auch bei der offiziellen Eröffnung die ehrenamtlichen Helfer. 26 Frauen und Männer aller Altersklassen haben sich in die Liste eingetragen und zapfen und bedienen einmal.

l oder auch mehrmals im Monat ihre Gäste. „Das Spektrum reicht von 25 Jahren bis Anfang 70“, freute sich Hartmut Modes. Er ist Geschäftsführer des Vereins Dorfgemeinschaft Altenrüthen, der diesen Treffpunkt trägt, und zuständig für das Aufstellen der Dienstpläne.

„Sechs Wochen haben wir geguckt, ob es läuft – und das tut es“, freute sich Claus Wiegelmann-Marx, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft und Ortsvorsteher in einer Person, über die gute Resonanz. „Die Bevölkerung nimmt das Angebot an und wir hoffen, dass es so bleibt.“ Nachdem im vergangenen Sommer die Gastwirtschaft geschlossen hatte, habe man sich überlegt, wie man diesen Anlaufpunkt erhalten könnte. „Wir sind dazu gekommen, es selbst zu machen“, erklärte Wiegelmann-Marx.

Dass diese „supertolle Idee“die richtige Entscheidung war, lobte Landrätin Eva Irrgang. „Die Dorfkneipe ist der Anlaufpunkt; wenn da nichts mehr ist, wird es schwierig“, befand sie – und sprach aus Erfahrung. „In meinem Heimatdorf gibt es das nicht mehr.“ Ihr Fazit: „Ohne Ehrenamt läuft nichts.“ Und sie hatte bereits eine Idee, als sie von den Öffnungszeiten der Braustube erfuhr: „Donnerstags und freitags könnten wir ja auf dem Rückweg von Terminen . . .“ Nur ihre Fahrer hatte da noch einen für ihn besseren Gedanken: „Dann fahren aber Sie zurück.“

Nicht zum ersten Mal steche Altenrüthen mit positiven Ideen hervor, so Bürgermeister Peter Weiken. Er erinnerte an dem Umbau des Sportvereins vom Fußball- zum Breitensportverein, was der Kreis Soest schon mit dem Ehrenamtspreis würdigte, sowie das Engagement beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. „Die Gemeinschaft hält zusammen und versucht das Beste für Altenrüthen herauszuholen“, so Weiken. Dies sei aber auch in vielen anderen Ortsteilen der Fall, so etwa in Langenstraße, wo das Heimathaus quasi die Blaupause für das Altenrüthener Projekt lieferte. „Dadurch steht auch die Stadt insgesamt positiv da.“ Auch dies war sicher ein Grund dafür, dass viele Ortsvorsteher aus den Nachbarorten zur Eröffnung gekommen waren. Und: „Viele stehen vor dem gleichen Problem, dass immer mehr Kneipen schließen und der Treffpunkt verloren geht“, meinte Hartmut Modes.

Armin Obalski - derwesten.de


Allen Grund zur Freude haben Vorstand und Mitglieder der Dorfgemeinschaft Altenrüthen vor der offiziellen Eröffnung der Brau-stube, die der Verein weiter zum Treffpunkt für alle ausbauen will. Für Monate nach der Vereinsgründung und fünf Wochen nach der Wiedereröffnung der früheren Dorfkneipe ist die Bilanz makellos.
Zahl der Beisitzer aufgestockt

Dies sprach aus den Berichten bei der ersten ordentlichen Jahreshauptversammlung. Dass diese inklusive Vorstandswahlen bereits nach recht kurzer Zeit abgehalten wurde, ist einer Vorschrift in der Satzung geschuldet. Demnach sind die Mitglieder immer im ersten Quartal des Jahres einzuberufen. Allerdings ist die Satzung auch das einzige Sorgenkind des jungen Vereins. Obwohl mit sachkundigem Rat erstellt, musste sie bereits zum zweiten Mal geändert werden, wie Vorsitzender Claus Wiegelmann-Marx feststellte. Die geforderte Konkretisierung der Verteilung des Vereinsvermögens bei Auflösung erfolgte einstimmig. Gleiches galt für die erforderlichen Wahlen. Bestätigt wurden 2. Vorsitzende Silvia Montag, Geschäftsführer Hartmut Modes und Beisitzer Andre Lips. Da man gemerkt habe, dass der Kneipenbetrieb mehr Arbeit als gedacht mit sich bringe, so Claus Wiegelmann-Marx, wurde die Zahl der Beisitzer auf drei erhöht. Die neuen Posten übernahmen Holger Oel und Ingo Wittig.

Um den Altenrüthenern ihren Treffpunkt zu erhalten, war die Dorfgemeinschaft gegründet worden. Bewirtschaftet wird die Braustube ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften – und das mit gutem Erfolg Geschäftsführer Hartmut Modes und Kassiererin Beate Wolf darlegten. Einen Motivationsschub habe, so Modes, vor allem der Rosenmontag gebracht, an dem eigentlich nur bis mittags geöffnet sein sollte, wegen der großen Resonanz aber bis in den Abend gefeiert wurde.
Weitere Ideen willkommen

„Ideen haben, absprechen, umsetzen“, lautet die von Hartmut Modes knackig formulierte Maxime der Vereinsmitglieder, von denen es aktuell schon über 80 gibt. Ihr gefolgt ist Holger Oel, der dafür sorgte, dass in der Braustube Dart gespielt werden kann. Ihr folgen auch Petra Blecke, Bärbel Eigemeier und Isabell Modes. Ab April bieten sie in der Braustube ein offenes Bücherregal an. Bücher können gebracht, mitgenommen oder geliehen werden. Da noch ein Kaffeeautomat aufgestellt wird, sind die Besucher zum Verweilen eingeladen. Geöffnet ist dafür an jedem ersten und dritten Dienstag des Monats von 15 bis 17 Uhr, am zweiten und vierten Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. „Das ist das, was wir erreichen wollen, dass die Räumlichkeiten von allen genutzt werden können“, so Wiegelmann-Marx .

Und es geht weiter mit dem Ausbau des Angebotes über die reinen Kneipenöffnungszeiten donnerstags und freitags ab 18 Uhr hinaus. Für den 4. Juni organisieren Beate Wolf und Karl-Heinz Bause ein Doppelkopfturnier. Ein Frauenkaffee ist ebenso angedacht, wie der Aufbau eines Bestandes an Spielen. Außerdem kann der Dorftreff auch für private Feiern, so es nicht um lautstarke Feten geht, angemietet werden.

Dieses große Engagement des Vereins für Altenrüthen schlägt sich nieder in der Liste der Ehrengäste, die ihr Kommen zur offiziellen Eröffnung der Braustube am morgigen Freitag um 15 Uhr zugesagt haben. Neben Bürgermeister Peter Weiken und weiteren Vertretern von Rüthener Politik und Wirtschaft sind dies Landrätin Eva Irrgang sowie die meisten der heimischen Bundes- und Landtagsabgeordneten. Willkommen ist zu dem eher locker gehaltenen Beisammensein auch die gesamte Dorfbevölkerung.

Braustube entwickelt sich zu Treffpunkt für das ganze Dorf | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/warstein/braustube-entwickelt-sich-zu-treffpunkt-fuer-das-ganze-dorf-aimp-id11659910.html#plx1631147447

Braustube entwickelt sich zum Treffpunkt für das ganze Dorf

Allen Grund zur Freude haben Vorstand und Mitglieder der Dorfgemeinschaft Altenrüthen vor der offiziellen Eröffnung der Brau-stube, die der Verein weiter zum Treffpunkt für alle ausbauen will. Für Monate nach der Vereinsgründung und fünf Wochen nach der Wiedereröffnung der früheren Dorfkneipe ist die Bilanz makellos.
Zahl der Beisitzer aufgestockt

Dies sprach aus den Berichten bei der ersten ordentlichen Jahreshauptversammlung. Dass diese inklusive Vorstandswahlen bereits nach recht kurzer Zeit abgehalten wurde, ist einer Vorschrift in der Satzung geschuldet. Demnach sind die Mitglieder immer im ersten Quartal des Jahres einzuberufen. Allerdings ist die Satzung auch das einzige Sorgenkind des jungen Vereins. Obwohl mit sachkundigem Rat erstellt, musste sie bereits zum zweiten Mal geändert werden, wie Vorsitzender Claus Wiegelmann-Marx feststellte. Die geforderte Konkretisierung der Verteilung des Vereinsvermögens bei Auflösung erfolgte einstimmig. Gleiches galt für die erforderlichen Wahlen. Bestätigt wurden 2. Vorsitzende Silvia Montag, Geschäftsführer Hartmut Modes und Beisitzer Andre Lips. Da man gemerkt habe, dass der Kneipenbetrieb mehr Arbeit als gedacht mit sich bringe, so Claus Wiegelmann-Marx, wurde die Zahl der Beisitzer auf drei erhöht. Die neuen Posten übernahmen Holger Oel und Ingo Wittig.

Um den Altenrüthenern ihren Treffpunkt zu erhalten, war die Dorfgemeinschaft gegründet worden. Bewirtschaftet wird die Braustube ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften – und das mit gutem Erfolg Geschäftsführer Hartmut Modes und Kassiererin Beate Wolf darlegten. Einen Motivationsschub habe, so Modes, vor allem der Rosenmontag gebracht, an dem eigentlich nur bis mittags geöffnet sein sollte, wegen der großen Resonanz aber bis in den Abend gefeiert wurde.
Weitere Ideen willkommen

„Ideen haben, absprechen, umsetzen“, lautet die von Hartmut Modes knackig formulierte Maxime der Vereinsmitglieder, von denen es aktuell schon über 80 gibt. Ihr gefolgt ist Holger Oel, der dafür sorgte, dass in der Braustube Dart gespielt werden kann. Ihr folgen auch Petra Blecke, Bärbel Eigemeier und Isabell Modes. Ab April bieten sie in der Braustube ein offenes Bücherregal an. Bücher können gebracht, mitgenommen oder geliehen werden. Da noch ein Kaffeeautomat aufgestellt wird, sind die Besucher zum Verweilen eingeladen. Geöffnet ist dafür an jedem ersten und dritten Dienstag des Monats von 15 bis 17 Uhr, am zweiten und vierten Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. „Das ist das, was wir erreichen wollen, dass die Räumlichkeiten von allen genutzt werden können“, so Wiegelmann-Marx .

Und es geht weiter mit dem Ausbau des Angebotes über die reinen Kneipenöffnungszeiten donnerstags und freitags ab 18 Uhr hinaus. Für den 4. Juni organisieren Beate Wolf und Karl-Heinz Bause ein Doppelkopfturnier. Ein Frauenkaffee ist ebenso angedacht, wie der Aufbau eines Bestandes an Spielen. Außerdem kann der Dorftreff auch für private Feiern, so es nicht um lautstarke Feten geht, angemietet werden.

Dieses große Engagement des Vereins für Altenrüthen schlägt sich nieder in der Liste der Ehrengäste, die ihr Kommen zur offiziellen Eröffnung der Braustube am morgigen Freitag um 15 Uhr zugesagt haben. Neben Bürgermeister Peter Weiken und weiteren Vertretern von Rüthener Politik und Wirtschaft sind dies Landrätin Eva Irrgang sowie die meisten der heimischen Bundes- und Landtagsabgeordneten. Willkommen ist zu dem eher locker gehaltenen Beisammensein auch die gesamte Dorfbevölkerung.

Armin Obalski - derwesten.de


Blond Girls eröffnen Karnevalsparty


Licht aus, Spot an. Michael Buffers „Let’s get ready to rumble“ schallt aus den Lautsprechern. Die Blond Girls untersuchen die Halle. Ein Handy klingelt. James braucht eine Waschanleitung und will wissen, wo sein Anzug ist. Und das gleich drei Mal. Drei Blond Girls waren es nämlich: Christiane Schirk, Karoline Müller und Claudia Schulte-Steffens. James wurde mit einem „Lass den Martini ausm Kopp“ abgespeist und die drei betraten die Bühne und begrüßten das Publikum mit einem „dreifach donnernden Altenrüthen Helau“. Das hatte es 13 Jahre lang nicht gegeben.

Es war eine heimelige Atmosphäre, ganz nach dem Motto „Altenrüthen 0016“ mit einem Programm fast ausschließlich von Altenrüthenern für Altenrüthener, mit Büttenrede, Sketchen und natürlich Tanzeinlagen von Klein und Groß.

Zu Beginn des Programms wollten die Magic Girls „den Beat so richtig aufdrehen“. Mit Erfolg: Die Tanzgruppe aus Drewer, in der auch vier kleine Altenrüthenerinnen mitwirken, brillierte zu Bibi und Tina.

Die Verlarer Funken schwangen auch ihr Tanzbein. „Ohne eine Garde geht nämlich gar nichts“, erklärte Christiane Schirk grinsend. Als Prinzengarde stapelten die „schönen Jungs“ aus Effeln Pyramiden so hoch, dass sie auf den Boden ausweichen mussten.

Dicke Beine, Herz, Kopf und kalte Füße hatte Fräulein Blümchen (Karin Frenz). Sie und Charlotte Schulte-Steffens als Arzt sind zwei alte Hasen des Frauenkarnevals und brachten auch hier das Narrenvolk zum Kichern.

Herzliche Lacher brachten das musikalische Mitmachquiz der „Harmonie“ Altenrüthen und die Brunnengemeinschaft mit den „Schützen an der Pinkelrinne“ mit sich, die in ihrer Vorstandsversammlung auf dem Klo Altenrüthener aufs Korn nahmen. Rhythmusgefühl bewiesen „die 7 Zwerge“ des Munga-Clubs.

Mit Zigarre und Forke bewaffnet machte sich Büttenredner Sven Donner-Hötte schwerfällig auf den Weg auf die Bühne und erzählte in Altenrüthener Mundart, was es mit dem Schützenfest so auf sich hat.

Hast du ein Problem, ruf die „Schwammbuchsen“ an. Sie warben als „Superman“ mit einem Film für ihre Dienste. Welche Nummer gewählt werden muss, damit wollte aber fast keine so richtig herausrücken.

Höhepunkt des Programms waren die „unbegrenzten Apostel“, die zur Freude des weiblichen Jeckenvolks oberkörperfrei und muskelbepackt ein Männerballett zu „The lion sleeps tonight“ tanzten. Eine rauschende Party rundete den Abend ab.

Mehr Bilder vom Altenrüthener Karneval gibt es hier!!!

Quelle: derpatriot.de


Dorfgemeinschaft dreht den Zapfhahn auf



An Weiberfastnacht lebt in Altenrüthens einziger Gaststätte der Kneipenbetrieb wieder auf. Die ehrenamtlichen Helfer werden vorher noch am Zapfhahn geschult.

„Wir wollen einfach wieder einen Treffpunkt haben, den alle nutzen können“, bringt Claus Wiegelmann-Marx auf den Punkt, warum die im vergangenen Jahr als Verein gegründete Dorfgemeinschaft es übernimmt, die einzige Gaststätte in Altenrüthen wieder zu eröffnen – und das in Eigenregie mit rein ehrenamtlichen Kräften. An diesem Ziel wird gerade mit Hochdruck gearbeitet, damit am Donnerstag, 4. Februar, eröffnet werden kann.

Ausgerechnet Weiberfastnacht! Der Vorstand der Dorfgemeinschaft, zu dem neben Claus Wiegelmann-Marx, Vorsitzender und Altenrüthener Ortsvorsteher, die 2. Vorsitzende Silvia Montag, Kassiererin Beate Wolf, Geschäftsführer Hartmut Modes und Beisitzer Andre Lips gehören, hat sich viel vorgenommen. An einem Tag, an dem die meisten Frauen und viele Männer feiern, wird in der Braustube – es bleibt beim eingebürgerten Namen – erstmals offiziell der Zapfhahn aufgedreht. „Das ist doch ein tolles Signal, dass hier wieder was los ist“, freut sich Hartmut Modes. Für ihn ist der 4. Februar in doppelter Hinsicht ein besonderer Tag, steht er doch, wie auch Vereinsmitglied Peter Eigemeier sowie Claus Wiegelmann-Marx, zur Premiere gleich hinter der Theke.

„Schulungsmaterial“ zum Verzehr
Damit dann auch alles reibungslos klappt, findet am Vorabend eine Zapfschulung durch einen Mitarbeiter der Warsteiner Brauerei statt, die Partner der Dorfgemeinschaft ist. Alle sind dazu von 18 bis 22 Uhr willkommen, wobei die Teilnahme zur Mitarbeit im Team der Gaststättenhelfer verpflichtet. Die Brauerei spendet das „Schulungsmaterial“, sprich Bier, und bittet darum, dieses auch zu verzehren, wie Thomas Wulfert von der Warsteiner betont.

„Die Leute wollen uns nicht beim Lernen zugucken“, betont Modes. Bislang 20 Freiwillige haben sich für den ehrenamtlichen Kneipendienst gemeldet. Und die sollen vorab wissen, wie ein Bier richtig temperiert ist, wie die Kohlensäure einzustellen ist, wie das Warten und Reinigen der Zapfanlage in der Braustube, die auf dem Papier als Dorfgemeinschaftshaus firmiert, funktioniert.

An Weiberfastnacht ist ab 17 Uhr geöffnet. Bis 22 Uhr wird ein Fahrdienst angeboten, um Närrinnen aus Altenrüthen zum Programm der Weiberfastnachtsveranstaltung in der Stadthalle in Rüthen und Narren zur anschließenden Fete zu bringen. Und es geht gleich weiter: Für den 5. Februar hat sich der Gesamtvorstand des Schützenvereins als Gast angesagt. Und am Rosenmontag wird in der Braustube, die sonst (vorerst) nur donnerstags und freitags ab 18 Uhr geöffnet hat, eine morgendliche Sonderschicht eingelegt. Von 9.30 bis 12.30 Uhr wird ein Frühstücksbuffet angeboten. Es kostet pro Person 6,50 Euro, für Kinder von 7 bis 12 Jahren sind 4 Euro fällig, bis 6 Jahre ist es kostenlos. Anmeldungen nehmen ab sofort die Vorstandsmitglieder entgegen. Anschließend will auch das Kneipenteam beim Rosenmontagsumzug in Rüthen feiern.

„Wir wollen sehen, wie sich das Ganze entwickelt“, begründet Claus Wiegelmann-Marx warum die Öffnungstage zunächst eingeschränkt sind und das Projekt zunächst auf ein Jahr angelegt ist. Sowohl Thomas Wulfert, als auch der Vorsitzende selbst sind von einem Vorhaben mit Zukunft überzeugt. „Die Resonanz ist bereits vorher größer, als wir erwartet hatten“, so Wiegelmann-Marx. Und Modes ergänzt: „Erste Gruppen haben sich schon verabredet.“

Ab dem 01. Februar 2016 soll die Dorfkneipe ihre Pforten öffnen. Infos zu den kommenden Veranstaltungen und dem Theken "Dienstplan" findet man hier...

Armin Obalski - derwesten.de

 


Schützen brauchen einen Mann mehr



Um einen Mann erweitert hat der Schützenverein Altenrüthen seinen engeren Vorstand. „Der Arbeitsaufwand ist in den letzten Jahren immens gestiegen“, so Vorsitzender Klaus Müller.

Um einen Mann erweitert hat der Schützenverein Altenrüthen seinen engeren Vorstand. „Der Arbeitsaufwand ist in den letzten Jahren immens gestiegen“, bereitete Vorsitzender Klaus Müller die Mitglieder bei der Generalversammlung auf die zusätzliche Wahl vor. „Vor fünf Jahren reichte es aus, eine E-Mail zu verschicken, um die Genehmigung für das Vogelschießen zu bekommen; heute ist eine Fülle an Anträgen auszufüllen“, nannte er als Beispiel. „Für den Geschäftsführer ist das ohne Beeinträchtigung des Familienlebens nicht mehr zu leisten.“

Michael Müller ist der neue Mann auf dem „Entlastungsposten“, der Geschäftsführer Daniel Schirk insbesondere, aber auch dem übrigen Vorstand hilfreich zur Seite stehen soll. Über die genauere Aufgabenverteilung will man sich intern einigen. Einstimmig gewählt wurde Müller zunächst für zwei Jahre, nachdem zuvor aus der Versammlung Stimmen laut geworden waren, ob es nicht einer Satzungsänderung bedürfe, um einen neuen Posten zu installieren. Dem, so die Meinung des Vorstandes, ist aber nicht so. Zum geschäftsführenden Vorstand – der auch im Vereinsregister eingetragen ist – gehören ohnehin nur Vorsitzender und Geschäftsführer, außerdem lasse die Satzung Spielräume bei der Aufgabenverteilung wie auch der Zahl der übrigen Mitglieder des erweiterten Vorstandes. „Es handelt sich nur um ein Hinzufügen, keine Änderung der Satzung“, meinte Klaus Müller. Damit war das Thema vom Tisch, wie überhaupt alle Punkte in größter Einmütigkeit abgehandelt wurden.

In Hütte investiert

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Schützenverein seinen Vertrag mit der Brauerei Veltins verlängert. Das daraus fließende Geld war „ein Beitrag zur Finanzierung des größten Bauprojektes, das wir seit langem hatten“, wie Daniel Schirk berichtete. Dabei handelte es sich um An- und Ausbau der Hütte an der Vogelstange, die dadurch „zu einem repräsentativen Objekt geworden“ sei. In Zahlen kleidete Kassierer Torsten Reiter das Projekt, in das demnach 16 000 Euro investiert wurden. Zufrieden zeigte er sich auch mit dem erstmals veranstalteten Oktoberfest, das seinen Beitrag zur Finanzierung des übrigen Vereinslebens leistete. Eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen. Allerdings haben in diesem Jahr neben dem Schützenfest der Schnadgang, das Kinderschützenfest und die Teilnahme am Bundesschützenfest in Bad Westernkotten Priorität.

In seinem Jahresbericht blickte Daniel Schirk auf die Besonderheiten 2015 zurück, darunter das doppelte Vogelschießen, das erforderlich geworden war, weil Ingo und Melanie Wittig aus privaten Gründen zurückgetreten waren.

Ralf und Claudia Schulte-Steffens waren das erste, kurzzeitige neue Königspaar, Mark und Mareen Wiegelmann sind seitdem im Amt. Herausragend war außerdem die Verabschiedung von Pastor Dieter Moors.

Kurz fasste sich Andre Kettler in seinem Bericht über die Schießgruppe, hatte sich diese doch 2015 nur drei Mal mit durchschnittlich sieben Teilnehmern getroffen. Im neuen Jahr solle das Schießen attraktiver werden, versprach Kettler, u.a. auch dadurch, dass man vom Freitagabend als Termin abweichen und beispielsweise ein Schieß-Frühstück anbieten will.

Armin Obalski - derwesten.de






Sportverein Altenrüthen feiert 60-jähriges Bestehen in zwanglosem Rahmen

Mit zwei großen Veranstaltungen feiert der Sportverein Altenrüthen sein 60-jähriges Bestehen. So hat der SV zum Auftakt des Jubiläumsjahres die Patenschaft für den Karneval der Vereine übernommen, der am Samstag, 30. Januar, in der Gemeindehalle stattfindet. Federführend vorbereitet wird dieser von Christiane Schirk, Claudia Schulte-Steffens und Karoline Müller. Außerdem wird im Juni eine große Jubiläumsparty stattfinden.

„Wir werden dabei auf die Erfahrungen von anderen Festen zurückgreifen“, erläuterte Geschäftsführer Christian Hartmann im Rahmen der Jahreshauptversammlung. So sei lediglich ein kurzer offizieller Teil mit Grußworten und einem historischen Rückblick geplant, außerdem werden die Mitgliederehrungen in diesem Rahmen stattfinden, bevor zum geselligen Beisammensein eingeladen wird. „Das soll eine Miteinander-Feier für alle Generationen sein“, erklärte Vorsitzende Julia Wiegelmann-Marx. Überlegt wird, eine Bildershow mit Fotos aus vergangenen Zeiten und alten Spielerpässen zu zeigen. Wer noch alte Bilder hat, ist aufgerufen, diese dem Vorstand zur Verfügung zu stellen.

Erfreulich ist neben der gestiegenen Mitgliederzahl auch die große Bandbreite an Sportkursen, die der SV Altenrüthen abdeckt. Neben Powerfitness, Fit in den Tag, Like it like Yoga, Bodyfit sowie Kinderzumba und Zumba-Fit wird seit September auch Zumba-Step angeboten. Außerdem gab es im Frühjahr einen Tanzkursus sowie erstmals einen Männer-Sportkursus. Beliebtheit erfreuen sich außerdem die Wanderungen der Alte Herren sowie die Frauenturngruppe. Neben der Wanderung zur Bohnenburg wurde gemeinsam mit der kfd eine Fahrt nach Düsseldorf zum Weihnachtsmarkt angeboten. Die Zusammenarbeit, die fortgeführt werden soll.

Bestätigt wurde der Vorstand. Wiedergewählt wurden Vorsitzende Julia Wiegelmann-Marx und Kassiererin Katja Müller sowie die Beisitzer Steffi Lips, Tanja Frohne und Gregor Schulte-Angels. Beisitzerin Carmela Donner-Hötte schied aus.

Tanja Frohne - derwesten.de