Banner

Sparen für den Hallenumbau


Klein, aber fein, trotzdem urig und beschaulich entpuppte sich der Weihnachtsmarkt im Biergarten des Dorfgemeinschaftshauses in Altenrüthen. Die heimischen Vereine und Verbände ließen es sich nicht nehmen, in verschiedenster Weise zum Gelingen des Tages beizutragen. Das amtierende Königspaar Niklas Rodehüser und Jessica Hemker hatte mit den Dorfkindern Lieder einstudiert, mit dem sie den Nikolaus begrüßten. Dieser bedankte sich für den schönen Empfang und öffnete seinen großen Sack, mit dem er für jedes Kind etwas Schönes mitgebracht hatte.


Die Damen der örtlichen Kfd boten in ihrer Cafeteria selbstgebackenen Kuchen an, die Messdiener eigene Plätzchen. Aus seinem Bauchladen bot Karl-Friedrich Hillesheim Kalender für das kommende Jahr mit heimischen Motiven und Bücher mit interessanten Geschichten aus früheren Zeiten in Altenrüthen an.

Viel Arbeit steckte in der Zubereitung eigener leckerer Liköre, die Sandra Reiter, Stefanie Lips und Katja Müller den Besuchern anboten. In dem weihnachtlich geschmückten Zelt, das schon am Donnerstag aufgebaut worden war, konnten die Besucher bei angenehmer Unterhaltung Glühwein, Punsch und andere warme Getränke genießen.

Das behagliche Winterwetter rief auch den Musikverein „Harmonie“ auf den Plan, der mit Advents- und Weihnachtsliedern die Besucher erfreute. Bei einer Tombola konnten wertvolle Preise gewonnen werden, Weihnachtsbäume und diverse Artikel für den täglichen Gebrauch wechselten den Besitzer. Wer inzwischen Hunger verspürte, konnte diesen am Stand der Familie Fechner mit leckeren Bratwürstchen und krossen Reibekuchen stillen. Gutscheine, unter anderem für eine Brauereibesichtigung, fanden bei einer Verlosung neue Besitzer.

Lobende Worte des Vorsitzenden

Viele nutzten die Gelegenheit, Karten für das Konzert des Heeresmusikkorps im Februar in der Gemeindehalle zu erwerben, für den ein oder anderen auch ein schönes Weihnachtsgeschenk. „Ich bin stolz auf unser Dorf. Alle Aktiven sind ehrenamtlich dabei und stellen den Erlös dem Dorfverein zur Verfügung“, sagte Christian Müller, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, und fügte hinzu, dass eisern für den Umbau der Gemeindehalle gespart werde. Müller: „Es ist einfach schön, wenn alle mit anpacken und wir damit erfolgreich sind.“


Keine Fördermittel für Altenrüthener Gemeindehalle


Die erhofften 670.000 Euro vom Land für den Umbau der Gemeindehalle in Altenrüthen bleiben aus. Grund zur Freude gibt es in anderen Dörfern.

Große Enttäuschung in Altenrüthen, Freude in Hemmern und Kneblinghausen: Das Ministerium für Heimat und Kommunales, Bau und Gleichstellung hat mitgeteilt, welche Projekte das Land 2018 aus verschiedenen Programmen fördert.

Altenrüthen

Kein Geld für die Gemeindehalle gibt es aus dem Dorferneuerungsprogramm. Das berichtet Bürgermeister Peter Weiken. Für 1,1 Millionen Euro sollte die Halle zu einem Dorfgemeinschaftszentrum umgebaut werden. Dafür waren 670.000 Euro an Fördermitteln beantragt. Würden diese fließen, hatte sich die Mehrheit des Stadtrates bereiterklärt, weitere 400.000 Euro bereitzustellen.

Schwere Enttäuschung für Dorfbewohner

„Das ist schon eine schwere Enttäuschung, nachdem wir uns jetzt zwei Jahre reingehängt haben. Das gilt für uns, die wir uns um ein Konzept gekümmert haben, aber auch für die Stadt“, erklärt auf WP-Anfrage Ortsvorsteher Claus Wiegelmann-Marx. Schließlich habe man mit Förderung die Möglichkeit gehabt, ein marodes Gebäude zu sanieren. Nun müsse man sehen, wie man weiter verfährt. „Wir werden uns erst mal in kleiner Runde zusammensetzen und überlegen wie es weitergeht. Einen Plan B werden wir erarbeiten müssen.“ Das Hauptproblem bleibe nämlich, dass es keine vernünftigen Räume für die Vereine gebe.

„Das ist ein sehr schönes Projekt; schade für die Vorarbeit der vielen Ehrenamtlichen, dass es keine Förderung gibt“, so der Bürgermeister. Die Stadt habe gehofft, dass es für Altfälle eine Ausnahme geben würde. Das Altenrüthener Projekt war schon auf den Weg gebracht worden, bevor die Landesregierung eine Abkehr von den Integrierten Kommunalen Entwicklungsprojekten (Ikek) der Vorgängerregierung vollzog und sich wieder klassischen Dorferneuerungsmaßnahmen zuwandte. Diese sind auf 250.000 Euro gedeckelt. Für so genannte Altfälle, unter die die Gemeindehalle fällt, gibt es zwar einen zusätzlichen Fördertopf, nur ist der für ganz NRW nur mit zwei Millionen Euro gefüllt.

Quelle: derwesten.de 

Heeresmusikkorps spielt für Ort der Gemeinschaft



Altenrüthen arbeitet auf lange Sicht weiterhin an einem Ort der Gemeinschaft. Dieser Ort soll in der sanierungsbedürftigen Gemeindehalle entstehen. Die Fördermittel zur Sanierung und Neugestaltung wurden leider nicht zu Verfügung gestellt. Nichts desto trotz bleiben die Altenrüthener weiter am Ball um das Projekt voranzutreiben und sammeln Geld für genau diesen Zweck.

Tatkräftige Unterstützung dazu kommt durch die Egerländerbesetzung des Heeresmusikkorps aus Kassel am 20. Februar 2019 aus Kassel nach Altenrüthen. 

Die etwa 20 Musikerinnen und Musikern bilden das größte Ensemble innerhalb des Heeresmusikkorps Kassel.
Die Egerländer-Besetzung widmet sich bei seiner Programmauswahl im Schwerpunkt besonders der traditionellen Volksmusik, aber auch Marschmusik oder neuere Arrangements bereichern das Repertoire.

Die Bandbreite der Auftritte reicht von der Umrahmung traditioneller Feierlichkeiten innerhalb der Bundeswehr über die Truppenbetreuung im In- und Ausland bis zur Ausrichtung von Wohltätigkeitskonzerten. Hier zieht die Egerländer-Besetzung mit ihrer Interpretation traditioneller böhmischer, mährischer und tschechischer Werke das Publikum in seinen Bann und begeistert auch junges Publikum für diese Musik.
Im Rahmen der Benefizkonzerte sorgen sowohl Instrumental- als auch Gesangssolisten für eine besondere Bereicherung des vielfältigen Programms.


Der Kartenvorverkauf für das Konzert beginnt am 15.12.2018 auf dem Weihnachtsmarkt in Altenrüthen.


Der Eintritt kostet:
Vorverkauf: 15,00EUR
Abendkassen: 18,00EUR


Müssen dran bleiben



Nach dem abgelehnten Förderantrag für ihre Gemeindehalle wollen die Altenrüthener weiter um ihr Projekt kämpfen. Bei einer Dorfversammlung kam die Idee auf, eine Bürgerstiftung zum Zwecke der Sanierung der Immobilie zu gründen. Auch der Kauf eines alternativen Gebäudes steht im Raum.

Der ursprüngliche Plan war ambitioniert: Für einen Millionenbetrag wollten die Altenrüthener ihre marode Gemeindehalle sanieren und umbauen lassen. Realisiert werden sollte das durch Fördergelder (750 000 Euro) sowie Gelder der Stadt (400 000 Euro), der Vereine und Eigenleistung. Doch im Oktober wurde der Förderantrag abgelehnt.

Inzwischen haben die Verantwortlichen den ersten Schock verdaut und sich Gedanken gemacht. Ergebnis: Altenrüthen will weiter an dem Projekt festhalten und sich nach anderen Fördertöpfen umschauen. Bei mehreren Veranstaltungen im kommenden Jahr will das Dorf Geld einnehmen, um den nötigen Eigenanteil zahlen zu können, falls es mit der Förderung doch noch klappt. Die Einnahmen könnten in eine noch zu gründende Bürgerstiftung fließen. „Die Idee steht im Raum. Wir müssen uns da aber noch intensiver einarbeiten“, sagt Ortsvorsteher Claus Wiegelmann-Marx, der den abgelehnten Förderantrag nüchtern sieht: „Es wäre doch vermessen, zu sagen, mit dem ersten Antrag haben wir sofort Erfolg.“ Wichtig sei nun, nach passenden Fördertöpfen zu suchen. „Das Konzept steht ja und müsste gegebenenfalls etwas angepasst werden.“

Bei der Dorfversammlung gab es außerdem den Vorschlag, nach einem alternativen Gebäude Ausschau zu halten. Allerdings wäre so ein Kauf mit viel Aufwand verbunden. Nutzungspläne müssten geändert und auch der Lärmschutz müsste bedacht werden.

Kritik übt der Ortsvorsteher derweil an Politik und Stadt. Die Altenrüthener hätten zuletzt das Gefühl gehabt, nicht gerade an erster Stelle zu stehen. „Wenn man sieht, dass für die Gestaltung der Kreisverkehre in der Kernstadt tausende Euro ausgegeben werden, dann fragt man sich schon, ob überhaupt ein Interesse daran besteht, einen kleinen Ort wie Altenrüthen zu erhalten.“ Stadt und Politik sollten jedoch nicht das Gefühl haben, dass sich das Projekt erledigt hätte. „Wir müssen dran bleiben. Und eines darf man auch nicht vergessen: Wir kümmern uns hier um ein eigentlich städtisches Gebäude.“

Bürgermeister Peter Weiken kann die Kritik nicht nachvollziehen. „Wir sind bemüht, die Aktivitäten in den Ortschaften zu unterstützen“, sagt er. Über eine Kofinanzierung von Projekten ließe sich immer reden, nur müsse die Initiative dazu aus den Ortschaften kommen. Der Bau der Kreisverkehre diene auch der Sicherung des Schulwegs und komme somit auch den Dörfern zugute. Auch von der Sanierung des Lehrschwimmbeckens im Gymnasium und der Umgestaltung des Bibertals profitierten die Einwohner der Dörfer. Wie es mit der Gemeindehalle weitergeht, ist laut Weiken derzeit unklar. „In den Gremien und im Stadtrat haben wir darüber noch nicht diskutiert.“

Ähnlich wie Wiegelmann-Marx äußert sich auch Franz-Josef Schirk, ehemaliger Vorsitzender des Schützenvereins Altenrüthen, in einem offenen Brief an Weiken und den Stadtrat: „In dem vorgestellten Finanzierungsplan war auch ein nicht unerheblicher Teil Eigenleistung der Altenrüthener Bevölkerung aufgeführt, der immer noch als Angebot steht. Wir Altenrüthener werden uns nicht aus der Zusage zurückziehen. Die Stadt Rüthen sollte aber den von ihr in dem ursprünglichen Finanzierungsplan zu erbringenden Anteil weiterhin zur Verfügung stellen, damit wir, wenn schon nicht die geplante optimale Lösung, wenigstens erhaltende bzw. modernisierende Maßnahmen umsetzen können.“

Nach der Förderabsage habe sich Enttäuschung mit Ärger gepaart, „weil uns Hoffnung gemacht worden war, dass dieses Projekt realisierbar sei“, schreibt Schirk. Die Einwohner hätten es vielleicht verstanden, wenn das Projekt nicht in voller Höhe gefördert worden wäre, „einen komplett ablehnenden Bescheid seitens des Landes NRW verstehen wir aber gar nicht“.

Einen dringenden Sanierungsbedarf, insbesondere des hinteren Bauabschnittes könne niemand wegdiskutieren, heißt es in dem offenen Brief weiter. Die Heizungs- und Lüftungsanlage müssten dringend ausgetauscht werden, außerdem fehle eine behindertengerechte Toilette. „Ein nicht länger tragbarer Zustand.“ Das seien nur zwei Mängel auf einer langen Liste.

Deshalb müssten Politik und Stadtrat dringend Gespräche über das weitere Vorgehen führen. Schirk: „Denn eines ist klar: Fällt die Gemeindehalle für Altenrüthen als Treff- und Veranstaltungspunkt weg, dann hat unser Dorf keine Zukunft.“

Quelle: Marcel Mund - derpatriot.de


Rüthen hat ein zweites Familienzentrum



Die Kindertagesstätte „Zwergenland“ in Altenrüthen ist als Familienzentrum anerkannt. In die Kinderbetreuung werden auch die Eltern ein bezogen.


Grund zur Freude bei allen Beteiligten vom Träger über die Leitung bis zu den Eltern und Kindern: Die Kindertagesstätte „Zwergenland“ in Altenrüthen ist das zweite Familienzentrum in der Stadt Rüthen. Damit zieht Rüthen mit den übrigen Kommunen im Kreis Soest gleich, wo es jeweils mindestens zwei dieser Einrichtungen gibt. Von deren breit aufgestelltem Angebot profitieren auch die übrigen Kitas in den jeweiligen Städten und Gemeinden.

Von externen Fachleuten ausführlich geprüft

Einen dicken Ordner mit Unterlagen hatte „Zwergenland“-Leiterin Katrin Biene im April an die für die Zertifizierung zuständige Stelle in Berlin geschickt. Die ließ sich Zeit. Nach einer Begehung Anfang Juli, bei der externe Fachleute prüften, ob auch all das zutrifft, was in der Akte steht – etwa ob die Sprachentwicklung der Kinder auch tatsächlich beobachtet, dokumentiert und gefördert wird – traf erst nach der Sommerpause das Ergebnis ein: Ein unscheinbarer Umschlag, der Katrin Biene und ihr Team aber überglücklich machte, enthielt er doch sowohl Zertifikat und Plakette für das neue NRW-Familienzentrum sowie das Profil anhand dessen die festgestellte Qualität auch künftig gesichert wird.

KON­TROL­LIER­TE QUA­LI­TÄT - Alle vier Jahre muss Zer­ti­fi­kat er­neu­ert wer­den

Gleich ob es um Beratung und Unterstützung für die Kinder und ihre Familien geht, um Erziehungspartnerschaft oder die Verankerung der Einrichtung im umgebenden Sozialraum – bei sieben von acht Kriterien liegt das „Zwergenland“ ganz vorne. Nur bei einer Kleinigkeit gab es Punktabzug, weil bei der Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Konzept nicht nach dem Betreuungsbedarf über das bestehende zeitliche Angebot hinaus gefragt worden war. „Das haben wir aber gut hinbekommen, weil wir in anderen Bereichen die erforderlichen Strukturen schon praktizieren“, freut sich Katrin Biene.

Schnelle und unkomplizierte Unterstützung

So ist die Sprechstunde der Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder (BeJuKi) der Caritas, die monatlich in der Kita stattfindet, schon Realität. Hier können auch Eltern Rat suchen, deren Kinder eine der anderen Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet besuchen. Im „Zwergenland“ selbst sind die Erzieherinnen darauf geschult, zu erkennen, wenn etwa Eltern mit ihrer Aufgabe überfordert sind oder wenn sich Kinder grundlegend verändern. „Schnelle und unkomplizierte Unterstützung“ nennt Katrin Biene das, was dann in die Wege geleitet wird. Ziel ist eine ganzheitliche Betreuung – der Kinder, aber auch ihrer Familien.

Die Erwartungshaltung der Eltern habe sich in den vergangenen Jahren gewandelt, betont Bürgermeister Peter Weiken. Die Einrichtung in städtischer Trägerschaft habe sich darauf eingestellt. Deren guter Ruf spreche dafür, dass das was theoretisch festgelegt sei, auch in der Praxis gelebt werde. „Die Auszeichnung und das, was Sie daraus machen, ist der Beweis, dass die Einrichtung zukunftsträchtig aufgestellt ist“, so Weiken, der dafür dem ganzen Team Lob und Anerkennung aussprach.

„Sozialisationsinstanz neben der Familie“

Weil die Kinder immer länger eine Kita besuchen – in Altenrüthen werden schon seit zehn Jahren auch unter Zweijährige betreut – nennt Diana Olthuis vom Kreisjugendamt „Kindertagesstätten die Sozialisationsinstanz neben der Familie“. Heißt: Hier geht es längst nicht mehr nur um Betreuung, sondern auch um Erziehung.


Quelle: derwesten.de
 




Altenrüthener Kinder haben gleich zwei neue Königspaare



Altenrüthen feiert zwei neue Kinderkönigspaare. Anders, als bei den Erwachsenen, durfte hier auch die weiblichen Gäste aktiv werden.

Altenrüthen feiert zwei neue Kinderkönigspaare. Schützenverein und Sportverein Altenrüthen hatten am Wochenende zum Familientag und Kinderschützenfest an der Schützenhütte eingeladen. In zwei Altersgruppen wurde jeweils auf den Vogel geworfen. Bei den jüngeren Kindern im Kindergartenalter warf Serafino Bellinato schließlich den Vogel mit dem Kolben ab. Er nahm Emma Bertelsmeier zu seiner Königin. Bei den Kindern im Grundschulalter war Klara Heine besonders zielsicher. Sie regiert nun mit Jonas Wiegelmann-Marx die älteren Kinder Altenrüthens.

Nach einstündigem Vogelschießen ist alles klar

Nach dem einstündigen Vogelschießen holten die Mädchen ihre Sommerkleider und die Jungs ihre Fahnen und Schützenhüte, die der Vorstand zuvor für den Schützennachwuchs gebastelt hatte. Anschließend marschierten die Schützen unter Begleitung des Instrumentalvereins Harmonie Altenrüthen los, um ihre Königspaare bei Stakemeier abzuholen und hochleben zu lassen. Nach dem Umzug konnten die Kinder bei strahlendem Sonnenschein spielen und tanzen. Hierzu organisierten der Sport- und Schützenverein das Spielmobil des Kreises Soest, das eine Vielzahl von Spielgeräten bietet. Stärken konnten sich die Besucher mit kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen und an einem Würstchenstand.

Der Familientag und das Kinderschützenfest klangen anschließend in einer gemütlichen Runde aus. In zwei Jahren soll es erneut einen Familientag mit Kinderschützenfest geben. Bis dahin regieren jedoch die jungen Majestäten den Schützennachwuchs in Altenrüthen.

Quelle: Johanna Frenz - derwesten.de


Kindergarten strebt erneute Zertifizierung an


Der Kindergarten Altenrüthen bereitet will erneut Haus der kleinen Forscher werden. Basis dafür ist ein Projekt über Wachstum.

Grund zu feiern gab es am Donnerstag im Kindergarten Zwergenland Altenrüthen: Es war Tag der kleinen Forscher. Und die Kita ist seit 2013 als „Haus der kleinen Forscher“ einer bundesweiten Initiative zertifiziert. Aktuell arbeitet das Team um Leiterin Katrin Biene daran, diese Auszeichnung, die immer für fünf Jahre gilt, erneut zu erhalten.

Kindergärten, Horte und Grundschule sind an dem deutschlandweiten Aktionstag dazu eingeladen, zu forschen und die Welt zu entdecken. In diesem Jahr stand er unter dem Motto „Entdeck, was sich bewegt“. Im Zwergenland ist diese Entdeckungsreise aber über Monate Programm. „Alles wächst! Oder nicht?“ lautet der Titel des Projektes, das bereits seit dem Frühjahr läuft. In Hochbeeten, deren Anschaffung die Rüthener Dr.-Tillmann-Kulturstiftung gefördert hatte, wird seit Monaten von den Kindern geackert und gesät. „Der Pflücksalat wurde bereits beim gesunden Frühstück verzehrt. Auch die erste Erdbeere konnte schon geerntet werden“, berichtet Katrin Biene stolz.

Frühstück kommt aus dem eigenen Beet

Die Saat weiterer schnell keimender und wachsender Pflanzen wie Kresse und Sonnenblumen ist bereits aufgegangen. „Das warme Wetter bot gute Voraussetzungen für einen schnellen Erfolg“, freut sich die Leiterin. Das Gärtnern sei auf jeden Fall etwas für Kinder. „Sie sind stolz, wenn sie ihre eigene Ernte beim gesunden Frühstück verzehren können“, weiß sie aus der Erfahrung der vergangenen Wochen.

„Alles wächst! Oder nicht?“, dieses Thema wird im Zwergenland in verschiedenen Bereichen untersucht. Es geht um Pflanzen, Tiere und den eigenen Körper. „Die Tiere bieten einen besonderen Reiz“, berichtet Katrin Biene. Bei einem Spaziergang entdeckte Raupen haben sich mittlerweile in einer Aufzucht-Voliere verpuppt. Jeden Tag beobachten Kinder und auch Eltern die Entwicklung der Raupe zum Schmetterling.

Kinder entwickeln sich selbst zu kleinen Faltern

Bei Bewegungsübungen tun es ihnen die Kinder gleich: Das Schwungtuch dient als Kokon, daraus kommen die Mädchen und Jungen als kleine Schmetterlinge mit Flügeln aus weißen Tüchern hervor. „Das Projekt ist sehr praxisnah, weil es alle Bildungsbereiche aufgreift“, betont Katrin Biene. Zu eigenen Naturbetrachtungen werden Bilderbücher hinzugezogen, Fragen werden mit Hilfe von Sachbüchern und Recherche am Computer beantwortet, auch der hauswirtschaftliche Bereich trägt zur Wahrnehmung der Natur bei: Aus Gurkenscheiben werden Raupen gelegt und der Tag der kleinen Forscher wurde nicht nur mit Musik und Luftballons gefeiert, sondern mit einem Kuchen bei dessen Zubereitung die Kinder tatkräftig mithalfen. Gebacken wurde – natürlich – die „Kleine Raupe Nimmersatt“.

WAR­TEN AUF WEI­TE­RES…Vor­be­rei­tun­gen für Fa­mi­li­en­zen­trum

Die wirklichen Stars sind in diesen Wochen aber zwei Tauben, die in einem Schlag auf dem Außengelände leben. Melanie und Alexander wurde das Pärchen von den Kindern getauft. Mitgebracht hat es Erzieherin Tatjana Valaa, deren Mann Tauben züchtet. „Die Kinder werden die Tiere näher kennen lernen und können ihr Verhalten beobachten“, so Katrin Biene. Große — und berechtigte – Hoffnungen gibt es, dass das Paar Nachwuchs bekommen wird. Dann können die Kinder erleben, wie das Küken aus dem Ei schlüpft und heranwächst.

Entdeckungen ohne Reagenzglas und Laborkittel

„Es geht hier nicht um das Forschen mit Kittel, Brille und Reagenzglas, sondern darum, Alltägliches in der Natur bewusst wahrzunehmen“, erläutert die Kita-Leiterin. Gelegenheit dazu besteht reichlich auch bei den fast täglichen Ausflügen in die Umgebung. „Oberstes Ziel ist es, dass die Kinder lernen, die Welt zu entdecken“, verweist sie auf den Anspruch, dem sich das Haus der kleinen Forscher stellt mit dem Schwerpunkt auf den so genannten Mint-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).

Die Initiative Haus der kleinen Forscher unterstützt diese Bestrebungen nicht nur durch die Zertifizierung, sondern vor allem durch Informationsmaterial und praxisnahe Fortbildungsangebote für die Kita-Mitarbeiterinnen. Das Projekt „Alles wächst! Oder nicht?“ steht im Mittelpunkt der angestrebten Re-Zertifizierung. Sollte aber das von den Kindern eingepflanzte Kaugummi zum gewünschten Kaugummi-Baum werden, dann wäre das eine echte Sensation.

Quelle: Armin Obalski - derwesten.de


DSGVO eingebunden



Mit Inkraftsetzung der EU Datenschutzgrundverordnung vom 25.05.2018 finden sie alle Hinweise und Möglichkeiten zur zukünftigen Handhabung personenbezogener Daten unter dem Menüpunkt Datenschutz im Hauptmenü. 


Altenrüthen hat neue Majestäten

 

Mit dem 111. Schuss sicherte sich Niklas Rodehüser die Königswürde und regiert fortan mit seiner Königin Jessica Hemker die Altenrüthener Schützen.





Ablauf des Schützenfestes in Altenrüthen vom 09. Mai bis zum 11. Mai 2018                   

Samstag, 05.05.2018:      

18.00 Uhr

anschl.
19.00 Uhr

Antreten an der Dorfkneipe / Abmarsch zur Vogelstange
Buschaufsetzen
Buschparty an der Schützenhütte

Mittwoch, 09.05.2018:

17.00 Uhr
18.00 Uhr
20.00 Uhr

Schützenmesse
Antreten in der Schützenhalle, Ständchen bringen
Ehrung der Jubilare und Altersjubilare 

Donnerstag,10.05.2018:

11.00 Uhr
14.30 Uhr
18.00 Uhr
20.00 Uhr

musikalischer Frühschoppen an der Dorfkneipe
Festumzug, Gefallenenehrung

Kindertanz
Festball

Freitag, 11.05.2018:

09.00 Uhr
09.30 Uhr
11.00 Uhr
13.15 Uhr
16.45 Uhr

18.30 Uhr
20.00 Uhr

Schützenfrühstück in der Schützenhalle
Abmarsch zum Ständchen bringen
Vogelschießen an der Schützenhütte
Proklamation in der Schützenhalle
Antreten, Abholen des Königspaares und Geckkönigs
Festumzug
Kindertanz
Festball

 


Dorf wird vor dem Festmonat aufgeräumt

Bei der Terminabsprache haben wir einen Arbeitseinsatz aller Vereine abgesprochen!
Dieser soll am Samstag, 28.04.18 stattfinden. Treffen ist um 09:00 Uhr an der Halle.
Die Aktion wollen wir dann bei Würstchen vom Grill und kühlen Getränken, um 12:30 Uhr an der Halle abschließen. Auf dem Programm stehen Brunnen, Kriegerdenkmal, Biergarten, Halle und Spielplatz.

Nach dem Motto: „Viele Jäger sind des Hasen Tod“, hoffen wir auf eine gute Beteiligung! Bitte sprecht eure Vereinsmitglieder an, ob diese Lust und Zeit haben zu helfen!







Ablauf des Schützenfestes in Altenrüthen vom 09. Mai bis zum 11. Mai 2018                   

Samstag, 05.05.2018:      

18.00 Uhr

anschl.
19.00 Uhr

Antreten an der Dorfkneipe / Abmarsch zur Vogelstange
Buschaufsetzen
Buschparty an der Schützenhütte

Mittwoch, 09.05.2018:

17.00 Uhr
18.00 Uhr
20.00 Uhr

Schützenmesse
Antreten in der Schützenhalle, Ständchen bringen
Ehrung der Jubilare und Altersjubilare 

Donnerstag,10.05.2018:

11.00 Uhr
14.30 Uhr
18.00 Uhr
20.00 Uhr

musikalischer Frühschoppen an der Dorfkneipe
Festumzug, Gefallenenehrung

Kindertanz
Festball

Freitag, 11.05.2018:

09.00 Uhr
09.30 Uhr
11.00 Uhr
13.15 Uhr
16.45 Uhr

18.30 Uhr
20.00 Uhr

Schützenfrühstück in der Schützenhalle
Abmarsch zum Ständchen bringen
Vogelschießen an der Schützenhütte
Proklamation in der Schützenhalle
Antreten, Abholen des Königspaares und Geckkönigs
Festumzug
Kindertanz
Festball

 


Kindergarten möchte Familienzentrum werden



Einen dicken Aktenordner hat Katrin Biene vom Kindergarten „Zwergenland“ in Altenrüthen, gefüllt. Dieser will Familienzentrum werden.

Einen dicken Aktenordner wird Katrin Biene, Leiterin des Kindergartens „Zwergenland“ in Altenrüthen, dieser Tage zur Post bringen. Er geht nach Berlin. Und es geht um die Zertifizierung als Familienzentrum. Dass diese gelingt, daran glaubt sie nach umfangreicher Vorarbeit, Bürgermeister Peter Weiken und Verwaltungsmitarbeiter Fabian Winkler, der den Prozess begleitet, sind davon überzeugt.

„Wir wissen, dass wir alle Vorgaben erfüllen und sind quasi jetzt schon Familienzentrum“, weiß der Bürgermeister um die gute Arbeit, die, so betont er ebenfalls, nicht nur in dieser, sondern in allen Rüthener Kindertageseinrichtungen geleistet werde. Trotzdem: Die Anerkennung als Familienzentrum ist schon etwas Besonderes. Das Zwergenland wäre das 31. im Kreis Soest bei über 100 Kitas, weiß Katrin Biene – und es wäre das einzige, das in diesem Jahr hinzukommt.

Schnittstelle zwischen Familien und Beratungsfunktion

„Der Kindergarten wird immer mehr zur Schnittstelle zwischen den Familien, Beratungsfunktionen und anderen Angeboten“, bringt Winkler auf den Punkt, was über die reine Betreuung hinausgeht. Das spiegelt sich auch in den Erfordernissen wider, die für die förmliche Anerkennung als Familienzentrum erfüllt sein müssen. 90 Punkte aus acht Bereichen umfasst laut Katrin Biene der Aktenordner. Er geht an das Berliner Forschungs- und Entwicklungsinstitut Pädquis. Es hat sich auf die Zertifizierung von Einrichtungen spezialisiert und ist vom Land NRW als Fördergeber für die Familienzentren mit der Prüfung beauftragt. Es geht um 13 000 Euro, die auch das Zwergenland pro Jahr erhalten würde.

Helfer und Lotse

„Es gibt immer mehr Herausforderungen bei der Alltagsbewältigung“, weiß Katrin Biene und meint damit (nicht nur) die wachsende Zahl Alleinerziehender. Der Kindergarten versteht sich hier als Helfer und als Lotse. Elternabende zu wichtigen pädagogischen Themen etwa veranstaltet er selbst, hat regelmäßig die Erziehungsberatung vor Ort, bietet Kurse zur Gesundheits- und Bewegungsförderung an, stellt aber ebenso Kontakte zu anderen Beratungs- und Unterstützungsangeboten her. Vieles davon gibt es bereits, manches wurde im Rahmen des seit September konkret laufenden Verfahrens intensiviert.

„Die Anerkennung als Familienzentrum unterstreicht nur noch die besondere Leistung und Qualität“, so Weiken. Für ihn ist das reine Formsache. Die neuen Flyer sind immerhin schon gedruckt. Behält er Recht, wovon auszugehen ist, könnte im Sommer die förmliche Übergabe der Auszeichnung erfolgen.

Quelle: derwesten.de




Altenrüthener fordern Entschärfung von Gefahrenstelle



Mehr Übersicht beim Abbiegen auf die L 735 fordern Anwohner der Stefanusstraße in Altenrüthen. Was die Behörden planen, ruft Widerstand hervor.

Zugegeben: Die Verkehrssituation an der Einmündung der Stefanusstraße in Altenrüthen in die Schneringhuser Straße (L735) ist nicht einfach. Der kurvige Verlauf der Landstraße macht es Anliegern und Autofahrern, die vom Kindergarten oder aus der Kirche kommen schwer, nach links Richtung Warstein abzubiegen oder geradeaus in Richtung Drewer zu fahren. Mehrere Betroffene wünschen sich eine Verbesserung der Verkehrssituation.

Doch den Antrag des ehemalige Ortsvorstehers Heinz-Werner, einen Spiegel aufzustellen, um für mehr Übersicht zu sorgen, lehnte der Kreis Soest ab. Stattdessen sollen Autofahrer an der Kreuzung nur noch nach rechts abbiegen dürfen. „Keine praktikable Lösung“, sagen die Anwohner und laufen Sturm.

Das sagt der Kreis

Bei einem Ortstermin mit Vertretern des Kreises, von Straßen NRW und der Stadt Rüthen sei das Aufstellen eines Spiegels vom Landesbetrieb als Straßenbaulastträger verworfen worden, erläutert Christiane Kumutat, Sachbearbeiterin Straßenwesen bei Kreis. „Die Techniker haben es so beschrieben, dass durch einen Spiegel der Sichtwinkel nicht verbessert würde.“ Schuld seien der Kurvenverlauf und die Einmündung des Salzweges, die für zusätzliche Unübersichtlichkeit sorge. „Wir mussten daher eine andere Lösung finden, um die Situation zu entschärfen.“

Ein Rechtsfahrgebot sei da naheliegend. Für Autofahrer, die nach Warstein oder Drewer wollten, gäbe es die Möglichkeit, am anderen Ende der Stefanusstraße nach links abzubiegen was keinen größeren Umweg darstelle. „Man kann sich nicht wegen einer Verkehrsgefährdung an uns wenden und dann so tun, als ob nichts wäre, wenn einem die Lösung nicht gefällt. Die Kreuzung ist von allen als Gefahrenlage eingestuft worden“, betont Kumutat. „Es gäbe ja noch drastischere Maßnahmen, zum Beispiel eine Einbahnstraße.“

Meinung der Anwohner

Als nicht praktikabel und sogar gefährlich sehen die Anwohner die angestrebte Regelung an. Denn das untere Ende der Stefanusstraße ist eng und steil, die Ausfahrt liegt ebenfalls in einem Kurvenbereich — und Autofahrer auf der Durchfahrtsstraße halten sich selten an die Geschwindigkeitsbegrenzung. So manch gefährliche Situation hat Beate Wolf, die am unteren Einmündungsbereich wohnt, schon beobachtet. „Die Kurve hier bei uns ist noch extremer, weil die Autofahrer teilweise mit 100 km/h durchs Dorf knallen.“ Hinzu komme, dass das Verkehrsaufkommen durch Friedhof und Kindergarten relativ hoch sei. „Und wenn man sich dann vorstellt, dass die alle die enge Gasse runter müssen — das ist ein richtiger Schildbürgerstreich.“

Ähnlich sieht dies auch Anne Schulte-Hötte. „Es sind ja nicht nur ein paar Anlieger, sondern auch der Kindergarten und Kirchenbesucher betroffen.“ Wobei die geplante Regelung gerade sie und ihren Mann besonders betrifft, schließlich haben Schulte-Höttes Landwirtschaft. „Wenn wir mit dem Trecker oder dem Pferdeanhänger unterwegs sind, wo sollen wir dann herfahren? Die Gasse runter ist gerade im Winter viel zu gefährlich.“ Müsse man im oberen Bereich der Stefanusstraße nach rechts abbiegen, stelle sich die Frage, wo man dann mit Hänger wenden solle. Auch die Enge der Straße im unteren Bereich sei ein Problem. „Hier kommen oft Lieferwagen hoch gefahren. Da muss man schon auf Privatgrundstücke ausweichen, damit zwei Fahrzeuge aneinander vorbei passen.“

Auch sei die Verkehrssituation im unteren Einmündungsbereich zu unübersichtlich, sind sich die Anwohner einig. „Wie oft bin ich schon Richtung Rüthen abgebogen und hatte plötzlich jemanden hinter mir, den ich vorher nicht gesehen habe“, meint Klaus Müller. Friedel Müller plädiert dafür, die Verkehrsführung besser wie bisher zu belassen, wenn kein Spiegel aufgestellt werden kann. „Die Linksabbiegemöglichkeit muss bleiben. Soll ich über Menzel fahren, nur, um nach Drewer zu kommen?“

Reaktion der Stadt

Bürgermeister Peter Weiken kann die Sorgen der Anlieger verstehen. „Dass die Situation im Kreuzungsbereich unübersichtlich ist, kann man nicht von der Hand weisen“, meint er. Ein Rechtsabbiegegebot sehe er persönlich als nicht praktikabel an. „Wir als Stadt widersetzen uns an dieser Stelle dem Kreis“, betont er. „Die Straße ist nicht seit gestern erst schwer einzusehen. Wenn es keinen Spiegel geben kann, bleibt sie eben so.“

Das aber könnte schwierig werden, wie Ordnungsamtsleiter Harald Romstadt erläutert. Inzwischen liegt eine Anordnung des Kreises vor, die man eigentlich umsetzen müsste. „Wir hätten es gerne mit einem Spiegel versucht, aber Straßen NRW hat sich vehement geweigert.“ Ebenfalls geweigert habe sich die Behörde, Gefahrenzeichen an der L735 aufzustellen. Die vorgeschlagene Lösung sei suboptimal, nicht nur, weil sich die Anwohner dagegen wehren. „Die untere Straße ist sehr steil. Und wenn man im oberen Bereich rausfährt, aber in die andere Richtung möchte, muss man irgendwo drehen, das ist auch nicht top.“ Allerdings sei der Einschnitt bei einer Einbahnstraße noch gravierender.

Nun hofft Romstadt auf weitere Gespräche mit Baulastträger und Verkehrsbehörde. „Dass die Kreuzung eine gewisse Gefahrenstelle darstellt, kann man nicht in Abrede stellen.“ Dass die Straßenführung wie bisher bleiben kann, hält er für utopisch: „Dafür ist das Verfahren zu weit fortgeschritten.“

Quelle: Tanja Frohne - derwesten.de

 


Sportverein Altenrüthen startet mit Fahrradgruppe



Der Sportverein Altenrüthen achtet vermehrt auf seine Kassenlage. Beiträge werden erhöht, unrentabele Kurse kommen auf den Prüfstand.

„Die letzten Jahre waren gute Jahre“, resümierte Geschäftsführer Hartmut Modes bei der Mitgliederversammlung des Sportvereins Altenrüthen und erinnerte an die Krise, in der er vor zehn Jahren steckte. Die Auflösung wurde damals abgewendet, weil sich der Verein dem Breitensport zuwandte und als einer der ersten moderne Sportarten anbot. „Doch der Zumba-Hype ist vorbei“, so Modes. So wird der SV sein Kursangebot überdenken und gegebenenfalls nicht so gut besuchte Kurse einstellen. Denn: „Unter dem Strich haben wir in den vergangenen Jahren Verluste oder nur kleine Gewinne gemacht.“ Wobei gerade Auswärtige das Kursangebot nutzen.

Beiträge

Neben Einsparungen, „um den Verein handlungsfähig für die Zukunft zu machen“, so Hartmut Modes, gibt es Beitragserhöhungen, die einstimmig beschlossen wurden. Einzelmitglieder zahlen jetzt 24 statt 18 Euro im Jahr, die Familienmitgliedschaft wird von 35 auf 42 Euro angehoben. Erhöht werden müsse in Zukunft auch der Preis für die Zehnerkarten für die Kurse. Hierfür zahlen Mitglieder 20, Nichtmitglieder 30 Euro.

Wahlen

Wiedergewählt wurde Vorsitzende Julia Wiegelmann-Marx für zwei Jahre. Allerdings sind dies ihre letzten im Amt, wie sie ankündigte. Die Kasse verwaltet wie schon seit vielen Jahren weiter Katja Müller. Als Beisitzer bestätigt wurden Stefanie Lips, Tanja Frohne und Gregor Schulte-Angels. Neue Beisitzerinnen sind Nina Bause und Jasmin Bertelsmeier. Sie nahmen sich den Appell von Hartmut Modes zu Herzen, der betont hatte, der Vorstand sei dankbar für jeden, der ihn unterstützen wolle.


Ehrungen

Geehrt für langjährige Mitgliedschaft:

60 Jahre: Karl Josef Herting und Friedel Lenze;

50 Jahre: Heinz Beukmann;

40 Jahre: Franz-Josef Schirk und Ursula Ehling-Michaelis

25 Jahre: Margret Bause, Annette Böttger und Hartmut Modes

Planungen

Für den 30. Juni ist ein Fest geplant, das wegen der gemeinsamen Zielgruppe mit dem Schützenverein als Kinderschützen- und Sommerfest gestaltet werden soll, sowie eine Wanderung für den 2. November. In Vorbereitung ist durch Karl-Heinz Bause und Günter Schreiber eine Fahrradgruppe.

Quelle: wp.de


Projekt DGZ erhält eigenen Bereich


Als Informationsplattform für alle Bürgerinnen und Bürger, Förderer und alle Interessierten rund um das Projekt "Dorfgemeinschaftszentrum" entsteht auf der Seite altenruethen.com ein eigener Infobereich im Hauptmenü. Unter dem Punkt /DGZ bleiben Sie stets auf dem aktuellen Sachstand.

Des Weiteren erreichen Sie uns unter der Adresse: http://www.dgz-altenruethen.de

 


Ehrenmitglied zum Abschied



Engagement und Zuverlässigkeit wissen die Altenrüthener Schützen zu würdigen und verabschiedeten ihren langjährigen Hauptmann Bernd Henne mit Applaus aus dem Vorstand. Nach zwölf Jahren in diesem Amt hatte Henne nicht mehr für eine Wiederwahl kandidiert. Insgesamt arbeitete er über 25 Jahre im Vorstand des Vereins mit. Mit der Ernennung zum Ehrenmitglied bedankte sich die Versammlung bei dem scheidenden Hauptmann. Doch der Posten bleibt in Familienhand: Zu seinem Nachfolger wählten die Schützen seinen Sohn Thomas, dessen bisherige Aufgabe als Leutnant Jan Laube übernahm. Für diesen wurde Alexander Radin in die Jungschützenfahnenabordnung gewählt, zu der weiterhin Joel Plesser und Frank Beukmann gehören.

Schriftführer Michael Müller, Schießoffizier Andre Kettler und den Beisitzern Ingo Wittig und Erik Fechner wurde das Vertrauen ausgesprochen, Michael Bentler schied als Beisitzer aus, sein Nachfolger ist Niclas Rodehüser. Die Männerfahne tragen weiterhin Wolfgang Radin und Christian Müller, Michael Pajkic kandidierte dort nicht mehr und wurde von Marco Friedrich abgelöst. Die Ehrenfahne tragen André Lips, Jan Schrewe und Walter Falkner.

Insgesamt galt es bei der Versammlung, die Weichen für die Zukunft zu stellen, fokussierte Vorsitzender Klaus Müller in seiner Begrüßung den Blick nach vorne. Entsprechend haben sich die Schützen auch im neuen Jahr viel vorgenommen, ein Bericht darüber wie über die Planungen für das diesjährige Schützenfest, die Ehrung der Sieger im Pokalschießen und die vorgestellten Pläne zum Umbau der Gemeindehalle folgt.    

Quelle: derpatriot.de