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Ein Platz für alle Generationen



Nicht mehr nur unansehnlich ist er, der Spielplatz von Altenrüthen. Sondern schon längst richtig marode. Das soll sich endlich ändern – am Mittwochabend berät der Hauptausschuss den Antrag der Altenrüthener auf einen Mehrgenerationen-Spiel- und Dorfplatz.

Rüthen – Dabei geht es nicht allein um Spielmöglichkeiten für den Dorfnachwuchs. Sondern um einen Treffpunkt für Jung und Alt; einen Ort, an dem die zahlreichen Festivitäten im (coronafreien) Jahreskalender einen würdigen Rahmen bekommen können. Besonderer Wert wird auf Barrierfreiheit gelegt.

Unserer Zeitung liegt der Antrag von Ortsvorsteherin Cindy Friedrich vor, der auch seitens der Vereinsvertreter unterschrieben wurde. Das hat folgenden Hintergrund: Die Stadt soll sich als Antragstellerin um Fördermittel bewerben, teilt Cindy Friedrich auf Nachfrage mit. Bis Ende September muss ein solcher Antrag der Bezirksregierung Arnsberg vorliegen. Doch müsse dem zunächst die Politik zustimmen.

Darauf hoffen die Altenrüthener nun in der Sitzung am Mittwoch, die um 17.30 Uhr in der Schützenhalle Meiste beginnt. Schließlich hat sich unglücklicherweise ein eigener Vorstoß zuvor zerschlagen: Schon 2018 hatte die Kommission des Dorfwettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ auf den maroden Spielplatz hingewiesen. Daraufhin erarbeiteten die Altenrüthener konkrete Vorschläge, wie der desolate Zustand beseitigt werden könnte. Anfang 2020 stellten sie den Förderantrag auf Mittel des Programms „Dorferneuerung 2020“. „Dieser Antrag war von Anfang an sehr wohlwollend von der Bezirksregierung aufgenommen worden“, schreibt die Ortsvorsteherin im Antrag. So sollte das Projekt sogar als Ehrenamtspreis von der Bezirksregierung vorgeschlagen werden. Doch dann kam alles anders – denn dem Verein der Dorfgemeinschaft wurde die Gemeinnützigkeit aberkannt (wir berichteten). Der Antrag musste zurückgenommen werden.

Nun also ein neuer Versuch. Im nächsten städtischen Haushalt soll nach Willen der Altenrüthener eine Summe von 11 000 Euro zur Sicherung des Eigenanteils für die Durchführung des Projekts bereitgestellt werden. Eine Eigenleistung von ca. 2000 Euro will das Dorf Altenrüthen in Form von Arbeitsleistung tragen. Die gesamte Investition der Maßnahme soll sich auf 72 600 Euro belaufen. Bei positivem Bescheid würde das Land 85 Prozent der förderfähigen Summe übernehmen.

Das Projekt geht weit darüber hinaus, nur alte Spielgeräte zu ersetzen. Es gehe nicht nur um das Spielbedürfnis der kleinsten Bewohner, sondern auch um die Interessen der Eltern und Großeltern/Senioren an Bewegung und Begegnung im Freien, erläutert der Antrag.

Vorgesehen ist laut Cindy Friedrich eine Zweiteilung dieses Platzes neben der Gemeindehalle: Mit Blickrichtung vom Kindergarten aus soll rechts ein Bereich für Kinder, links einer für Senioren entstehen. Geplant sind Sportgeräte, die für ältere Menschen geeignet sind, genau wie Spielgeräte für Kinder von 0 bis zwölf Jahren, eine Aktionsfläche für Jugendliche und ein Sandkasten. An dem alten Baumbestand soll indes ein Platz fürs ganze Dorf entstehen, wo – nur ein Beispiel – zum Weihnachtsmarkt auch Hütten aufgebaut werden könnten. Verbunden werden soll das alles mit einer neuen, barrierefreien Wegeführung. Möglichst viele Bäume und Sitzugelegenheiten – auch überdacht – sollen Raum für alle Generationen lassen. So soll ein noch engeres dörfliches Zusammenleben ermöglicht werden – gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Alle Dorfbewohner sollen die Möglichkeit erhalten, an traditionellen Brauchtums- und Dorffesten (u.a. Kreuzerhöhung, Erntedankfest, Dorfjubiläum) teilzunehmen.

Neuer Vorstoß: CDU beantragt Hallen-Bestandsaufnahme

Der Spielplatz ist nicht die einzige Baustelle in Altenrüthen, um die es in den Haushaltsberatungen am Mittwochabend geht. Seitens der CDU-Ratsfraktion ist nämlich ein weiterer Altenrüthen-spezifischer Antrag gestellt worden. Er bezieht sich auf die Gemeindehalle. Aus CDU-Sicht gebe es hier „einen Sanierungsbedarf, der die Nutzung der Halle einschränkt“, schreibt Fraktionschef Antonius Krane. Die Christdemokraten beantragen daher eine Bestandsaufnahme der kurz- und mittelfristig erforderlichen Maßnahmen – sowie „die für eine zukünftige Nutzung wünschenswerten Maßnahmen.“ Eine solche Bestandsaufnahme solle kurzfristig erfolgen und für die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ein Konzept erstellt werden „in enger Zusammenarbeit mit den Vereinen und der Dorfgemeinschaft“. Dieser Antrag ist nicht der erste Vorstoß, die städtische Halle zu sanieren. Mit viel Engegement hatten die Altenrüthener bereits ab 2016 ein Konzept zur Sanierung der Halle erstellt. Doch im Oktober 2018 wurde der nötige Förderantrag abgelehnt. Altenrüthen kündigte an, am Ball zu bleiben und erwägte eine Stiftungsgründung. Anfang 2020 hatte die Stadt zumindest Geld zur barrierefreien Sanierung der Toilettenanlagen bereitgestellt. Doch die Eigenleistung der teils älteren Aktiven scheiterte bislang an Corona. Das soll nicht so bleiben, stellte Cindy Friedrich klar.

Quelle: derpatriot.de

Fahrten zum Impfzentrum

Die Dorfgemeinschaft Altenrüthen bietet ab sofort Fahrten zum Impfzentrum in Soest an. Dieses Angebot gilt den Angaben zufolge für alle, die selber nicht dorthin fahren können.

Wer also seinen Impftermin hat, kann sich bei Nicole Greifenhagen unter: (02952) 2241 melden.

„Wir freuen uns, wenn wir auch hier Hilfe leisten können“, schreibt die Dorfgemeinschaft in ihrer Mitteiung. Zur Deckung der Unkosten erhebt sie einen Beitrag von 15 Euro.




Abholung Weihnachtsbäume


Die Weihnachtsbäume können in diesem Jahr nur über die grüne Tonne entsorgt, alternativ am 
SAMSTAG, den 16.01.21 in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr am Bauhofgelände im Lindental abgegeben werden, sowie analog bei der Strauchschnittannahme.
 
Nach dem jetzigen Stand der Dinge wird es in diesem Jahr nicht möglich sein, das Osterfeuer abzubrennen.