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Der Herrgott von Altenrüthen.

Der erste christliche Kaiser von Rom, Konstantin der Große, bezahlte seiner Mutter, der heiligen Helena, eine Expedition in das heilige Land. Sie errichtete dort auch die Grabeskirche. Am Kalvarienberg wurden 3 Kreuze ausgegraben. Durch eine vom dortigen Bischof bezeugte Krankenheilung wurde festgestellt, welches das „richtige“ ist, an dem Jesus Christus gekreuzigt wurde. Eine Partikel vom Kreuz Jesus Christus war immer schon im Herrgott von Altenrüthen enthalten.

Das Alter und die Herkunft des Holzkreuzes des Herrgottes von Altenrüthen sind ungewiss, es existiert hierzu eine Legende, die Bedarf nachgelesen werden kann.

1472 wurde zum Schutz des Kreuzes die Kreuzbruderschaft offiziell gegründet, aus welcher der heutige Schützenverein entstand. Eine inoffizielle Schutzvereinigung muss aber schon sehr lange vorher bestanden haben.
1583 wurde das Kreuz durch abgefallenen Bischof von Köln (G. Truchsess) geschändet und beraubt. Im Jahre 1591 wurde dem Kreuz eine neue Partikel hinzugefügt. Weiter bekam Altenrüthen Reliquien der Hl. Gervasius, Protasius, Ursula und Barbara.
1623 wurde das Kreuz wieder beraubt (vom Tollen Christian, 30-Jähriger Krieg).
1654 wurde dem Kreuz wieder eine neue Partikel hinzugefügt.
1664 wurde die Partikel geteilt und ein Teil der neuen Kapelle in  Nettelstädt übergeben.
1691 wurde in Altenrüthen die Kirche ausgeraubt. Daraufhin wurde der Teil aus Nettelstädt Dreigeteilt und verblieb in a) Nettelstädt, b) Altenrüthen und c) an einen geheimen, in Vergessenheit geratenen Ort.